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Lycée Fénelon

Austauschprojekt Goethe-Gymnasium - Lycée Fénelon (Paris)

Seit dem WM-Jahr 2006 unterhält das Goethe-Gymnasium ein sehr erfolgreiches Austauschprojekt mit dem renommierten Lycée Fénelon aus dem 6. Pariser Bezirk (Quartier Saint-Germain).
Der Austausch wurde auf Grund einer Privatinitiative zweier Lehrerinnen beider Schulen angebahnt.
Dabei stand das Bedürfnis im Vordergrund, junge Menschen für das vertiefende Erlernen der Sprache des Nachbarlandes zu gewinnen, zu begeistern und sie die jeweilige Kultur im Land selbst, in der Schule, in der Familie und in der Stadt eine Woche lang erleben zu lassen.

Die Zielgruppe ist – durch die besondere Struktur des französischen Lycée (10., 11., 12. Jahrgang) – auf interessierte Schüler unserer Oberstufe (2. Semester) im LK und GK Französisch ausgerichtet.

Die Gruppengröße haben wir infolge langjähriger Erfahrungen auf 15 bis maximal 16 Teilnehmer festgelegt.

Die deutschen Schüler und ihre Eltern verpflichten sich zur einwöchigen Aufnahme eines französischen Gastschülers im März/April des jeweiligen Jahres. Unmittelbar daran anschließend findet im April/Mai der Gegenbesuch unserer Schüler in den französischen Familien statt.

Das jeweilige Programm wird in enger Absprache mit den gastgebenden Kollegen geplant und steht im Allgemeinen unter einem bestimmten historischen oder soziokulturellen Thema, das in engem Zusammenhang mit den Inhalten des Unterrichts bzw. aktuellen Ereignissen steht.

Neben einem Schulbesuch (Teilnahme am Unterricht, gemeinsame Arbeit an einem Projekt mit Präsentationen in der jeweiligen Fremdsprache, Schulrundgang, Essen in der Kantine) gibt es ein tägliches Besichtigungsprogramm mit Schülervorträgen an markanten Orten sowie eine Abendveranstaltung für alle Teilnehmer des Austausches (z.B. Theaterbesuch).
Ein Wettbewerb zu jeweils unterschiedlichen Themen (z.B. Berlin-Paris, deux métropoles se rencontrent) veranlasst die Schüler zur gezielten Wahrnehmung und Dokumentation, sei es in Film, Foto oder Text.
Die besten Arbeiten werden nach der Reise durch die begleitenden Lehrer/-innen prämiert und der Schulöffentlichkeit präsentiert.

Über einen Blog, den die französische Kollegin eingerichtet hat und der mit Hilfe des unten stehenden Links besucht werden kann, haben alle Interessierten die Möglichkeit, neueste Informationen einzusehen und miteinander zu kommunizieren.

http://lyceefenelon.blogspot.fr

Austauschfahrt nach Paris zum Lycée Fénelon im März 2018

Ein Tagebuch

Montag, 5.3.2018

Ein Blick auf das Bahngleis 3 um 07:00 Uhr morgens am Bahnhof Südkreuz lässt ein aufregendes Abenteuer erahnen, denn dort stehen wir, eine Gruppe von 13 Jugendlichen und zwei Lehrerinnen mit ICE-Fahrscheinen Richtung Mannheim. Jetzt denkt vielleicht jeder, Abenteuer und Mannheim das passt nicht so ganz. Aber hier beginnt unsere Reise erst richtig. Der TGV soll uns um 16:51 in Paris absetzten – leider geschieht dies erst mit einer Stunde Verspätung. Vor Ort an der Gare de l’Est erwarten uns unsere Austauschschüler, die uns mit einer bise begrüßen, und nach einer kurzen Gruppenbesprechung trennen sich unsere Wege in Richtung unserer neugierigen Gastfamilien.

Dienstag, 6.3.2018

Voller Vorfreude treffen wir – einige früher, einige später – gegen 08:00 Uhr im Parloir des Lycée Fénelon ein. Dort werden wir kurze Zeit später von der Schulleitung begrüßt und bekommen eine knappe Einweisung in das Schulwesen. Daraufhin folgt der Auftakt, der bereits in Berlin vorbereiteten Vorträge, mit Themen rund um Paris, die über den Verlauf der gesamten Woche präsentiert werden. Anschließend begleiten wir unsere corres in den Unterricht und später in die Mensa, um das außergewöhnlich vielfältige Angebot an Speisen, von der Schule spendiert, zu uns zu nehmen. Wir spazieren entlang der Seine zur Notre Dame, die wir einfach zu Fuß erreichen können. Nachdem wir die Kathedrale von Innen bewundern konnten, erklimmen wir die 422 Stufen aus Stein und können eine sensationelle Aussicht über ganz Paris mit all seinen Sehenswürdigkeiten genießen. Am späten Nachmittag wehen uns unsere Haare und Schals auf einer Bootstour mit Les Vedettes auf der Seine um die Ohren. Leider wird unsere Bootstour gekürzt, da die Seine an einigen Stellen durch die Überschwemmungen nicht befahrbar ist. Die Austauschschüler holen uns um 17:30 Uhr am Lycée ab.

Mittwoch, 7.3.2018

An diesem Tag treffen wir uns eine Stunde später, aber trotzdem mit müden Augen, im Parloir und machen uns, gewappnet mit unseren bunten Regenschirmen, in Richtung Musée d’Orsay auf den Weg. Ohne Führung, dürfen wir das beeindruckende Gebäude mit seinen drei Etagen unterschiedlichster Kunst für zwei Stunden besichtigen. Dabei stoßen wir auf berühmte Gemälde von Monet, Cézanne etc., imposante Statuen und Möbelausstellungen – und auf zwei „Schüler“ unseres letzten Austauschs mit der Partnerschule in Aix-en-Provence, die ihre Schulferien in Paris verbringen. Nach dieser angenehmen Überraschung haben wir etwas Freizeit, um unserer Natur als Jäger und Sammler nachzugehen, leider erneut in Kombi mit Regen. Ein ausgiebiger Spaziergang auf der Avenue des Champs-Élysées führt uns dann, am Place de la Concorde und Palais de l’Élysée vorbei, hin zum Arc de Triomphe. Durch Komplikationen ist es uns bedauerlicherweise nicht möglich hinaufzusteigen, trotz schauspielerischem Talent der Schüler. Da die Lehrerinnen unseren Orientierungssinn etwas überschätzen, die Umstiegs-Métrostation wegen Bauarbeiten geschlossen ist und ein für uns wichtiger Bus ausfällt, beschert uns der Rückweg zum Lycée viele Möglichkeiten unser Französisch, durch das Erfragen des Wegs, zu trainieren. Trotzdem kommen wir heil und gesund, jedoch müde, mit schmerzenden Füßen und zweieinhalb Stunden Verspätung bei unseren Austauschschülern an. Nun haben wir wenig Zeit uns auszuruhen, denn gleich darauf steht die Theatervorstellung in der Cartoucherie de Vincennes mit dem berühmten Stück Tartuffe von Molière auf Französisch an, die uns somit einen kulturellen und intellektuellen Abschluss des ereignisreichen Tages bietet.

Donnerstag, 8.3.2018

Heute – Treffen erneut um 09:00 Uhr am Lycée – steht die Besichtigung des Mémorial des Martyrs de la déportation auf der Île de la Cité an, welches wir leider nicht betreten können, erneut wegen der Überschwemmungen der Seine. Trotzdem lauschen wir einem interessanten Schülervortrag über das Thema der zwischen 1941 und 1944 aus Frankreich Deportierten. Anschließend folgt ein Spaziergang durch den Marais (deutsch: Sumpf), ein Stadtteil von Paris, der sowohl zum dritten, als auch zum vierten Arrondissement gehört und das historische Zentrum des jüdischen Lebens in Paris ist, und die Besichtigung des Place des Vosges, der als einer der schönsten Plätze von Paris gilt. Anschließend besuchen wir das Musée Picasso mit einer kurzweiligen, gut strukturierten Führung, die sich nach Meinung aller lohnte. Nachfolgend haben wir Freizeit und finden den Weg diesmal ohne Probleme zurück, wo uns am Lycée unsere Austauschschüler um 17:00 Uhr erwarten.

Freitag, 9.3.2018

Auch am Freitag treffen wir uns wieder um 09:00 Uhr im Parloir. Da wir viel Zeit und ein kleines Programm eingeplant haben, laufen und fahren wir entspannt zum Montmartre. Dort angekommen, werden zuerst einmal Fotos vom berühmt berüchtigten Moulin Rouge gemacht und danach erklimmen wir langsam – nach ein paar Minuten noch langsamer – den kleinen Hügel. Der Aufstieg ist teilweise sehr steil, weshalb wir umso fröhlicher sind, als wir eine kurze Pause vor einem Café einlegen, welches auch im Film Amélie vorkommt. Währenddessen lauschen wir einem weiteren Vortrag einer unserer Mitschülerinnen und marschieren danach bis zur Spitze des Montmartre. Nun stehen wir direkt vor der Kathedrale Sacré Cœur, wo wir für etwas Freizeit entlassen werden. Es entstehen verschiedene kleinere Gruppen und unser Grüppchen besichtigt zuerst Sacré Cœur. Danach genießen wir die Straßenmusik von einem überaus talentierten Trio und gehen schlussendlich über den Place du Tertre zu einem naheliegenden Café. Nach der Freizeit fahren wir mit dem Bus und der Métro zum Louvre. Im Louvre bekommen wir eine zügige Führung von eineinhalb Stunden und schauen uns die bekanntesten und wertvollsten Statuen, Schmuck und Gemälde und unter anderem auch die Mona Lisa an. Danach verabschieden wir uns von der Gruppe, wünschen allen ein schönes Wochenende mit den Gastfamilien und brechen in unseren Freitagabend auf mit nur mäßiger Aufmerksamkeit für den Straßenverkehr wie richtige Pariser.

Samstag/Sonntag, 10./11.3.2018

Die meisten Franzosen haben Samstagmorgen noch einige Stunden Unterricht, den ein paar von uns Deutschen mitbesuchen, andere schlafen auch gerne länger. Die darauffolgende Zeit wird mit seinem/r corres und der zugehörigen Familie verbracht. Viele besichtigen den Eiffelturm, auch in größeren Gruppen, gehen ins cinéma, besuchen weitere Museen und probieren das Essen in französischen Restaurants etc. Das Wochenende ist schon wieder vorbei bevor man realisiert, dass es überhaupt angefangen hat – man kennt das ja.

Montag, 12.3.2018

Montagmorgen heißt es für einige von uns noch einmal schnell die Taschen packen, für andere, die bereits den Abend zuvor gepackt haben läuft alles etwas ruhiger ab. Aber für alle bedeutet es, Abschied von seinem Austauschschüler und deren Familien zu nehmen. Um 08:00 Uhr steht unsere gesamte Gruppe am Bahnsteig der Métrostation Odéon Linie 4. Einige Austauschschüler verabschieden sich noch am Bahnsteig bevor sie zur Schule gehen und es werden noch ein paar letzte Fotos gemacht, damit man sich auch später noch an diese schöne Zeit erinnern kann. Kurz darauf fahren wir mit der Métro zur Gare de l’Est und steigen dann um 09:06 in den TGV, der uns nach Frankfurt fährt. Von dort aus starten wir mit etwas Verspätung und Zugwechsel zu unserer weiteren Heimreise nach Berlin Südkreuz. Auf der Fahrt erkennt man schnell eine etwas bedrückte Stimmung, zwar herrscht Vorfreude darauf wieder die eigene Familie zu sehen, aber dennoch vermissen wir alle bereits jetzt unser Leben in Paris, den Charme der Stadt, die vielen gemeinsamen Aktivitäten und vor allem unsere neu gewonnenen Freunde.
Es besteht jedoch kein Grund zur Verzweiflung, denn in nur vier Wochen kommen die Franzosen nach Berlin und darauf freuen wir uns alle!

(Kyerra und Luisa, 2. Semester)

 

Paris, mon amour

Unsere Austauschfahrt nach Paris vom 11. bis 18. März 2017

1. Tag: 11. März 2017
Samstag morgens um 7:30 ging es endlich los – wir fuhren nach Paris!
Den Großteil des Tages haben wir im Zug, zuerst dem ICE, danach dem TGV, von dem wir schon viel gehört hatten, mit lesen, schlafen und uns Gedanken darüber zu machen, wie unsere Gastfamilien wohl sein werden, verbracht. Trotz der einstündigen Pause in Frankfurt am Main waren wir alle ziemlich erschöpft, aber auch glücklich, als wir dann endlich um 17 Uhr in Paris ankamen, wo die Familien schon auf uns warteten.
Wir wurden alle sehr herzlich empfangen und nachdem die letzten Formalitäten geklärt waren, durften wir endlich mit unseren Gastfamilien nach Hause, wo wir die nächste Woche verbringen sollten.
Den Abend haben wir alle sehr unterschiedlich, insgesamt aber sehr angenehm, verbringen können.
Alle konnten zuerst auspacken und zu unserem Erstaunen gab es ein sehr langes, und vor allem umfangreiches Abendessen, mit Vorspeise, Salat, Hauptgericht, Käse und Kuchen, welches wir so aus Deutschland nicht gewohnt waren.
(von Clara, Charles, Julia)

2. Tag: 12. März 2017
Der Sonntag in Paris
Der Wecker klingelt. Es ist derselbe Ton wie immer, aber als ich meine Augen aufschlage, bin ich woanders. Klaviermusik ist zu hören. Wohlklingende Töne, welche mich auf dem Weg in die Küche begleiten. Der Vater meines Austauschschülers ist Komponist und gerade bei der Arbeit.
Das Frühstück in Frankreich ist nicht mit unserem deutschen Sonntagsfrühstück zu vergleichen, und dennoch würde ich dieses jederzeit gegen ein solch köstliches Pain au chocolat eintauschen.
Eine halbe Stunde später sind wir schon mit den Freunden meines Corres auf dem Weg Paris zu erkunden: Wir gehen am Hôtels des Invalides vorbei zur Nationalbibliothek. Die Seine zu unserer Rechten laufen wir entlang bis zum Centre Pompidou. Von der Baukunst der siebziger Jahre gehen wir zur Kathedrale Notre Dame. Wir wandern weiter durch die schönen Gassen von Paris, am Pantheon vorbei zur Rue Mouffetard. Danach spazieren wir durch den Jardin du Luxembourg, über den wir schon im Unterricht eine träumerisch geschriebene Geschichte gelesen hatten.
Am Ende des Tages treffen wir uns mit der gesamten Gruppe im Amphitheater Richelieu, erzählen uns unsere Erlebnisse, warten, bis die Sonne hinter den Fassaden verschwindet, und kehren müde nach Hause zurück.
(von Stella und Frieda)

3. Tag: 12. März 2017 (Montag)
Bericht 1
Nachdem wir uns um 8.00 Uhr am Lycée Fénelon getroffen hatten, besuchten wir die ersten vier Schulstunden mit unseren Austauschpartnern.
Vor allem im Unterricht fielen die sprachlichen Schwierigkeiten auf und man verstand oft nur einzelne Worte.
Nachdem wir von der Direktorin der Schule begrüßt wurden, aßen wir gemeinsam in der Mensa der Schule. Was den sozialen Umgang angeht gab es kaum Unterschiede zu einer deutschen Schule, auch wenn ansonsten der Alltag an einer französischen Schule doch sehr anders ist. Bei einer Fahrt auf der Seine konnte man bei sehr schönem Wetter einen Teil von Paris sehen. Allgemein hat Paris ein sehr großes Kulturangebot und es gibt unendlich viele, wunderschöne Orte zu entdecken. Vor allem fallen die vielen alten Häuser auf, die zusammen mit der restlichen Architektur ein einzigartiges Bild von Paris schaffen.
Gegen 17.00 Uhr trafen wir dann wieder bei der Schule ein und verbrachten den restlichen Abend in der Gastfamilie.
(von Isabell)

Bericht 2
Nachdem wir den Sonntag in den Gastfamilien verbracht hatten, trafen
wir uns am Montag um 8 Uhr an der Schule um in den ersten vier Stunden am Unterricht unserer Austauschpartner teilzunehmen. Einige der Deutschen waren im Französischunterricht, andere im Deutschunterricht und wieder andere hatten Chemie oder Geschichte. Anders als bei uns beginnt der Unterricht erst um 8:15 Uhr, allerdings müssen unsere Austauschschüler teilweise bis 18:00 Uhr in der Schule bleiben. Anschließend wurden wir von der Direktorin begrüßt und willkommen geheißen. Nach einem abwechslungsreichen Mittagessen in der Schulkantine sind wir zu Fuß an der Seine entlang zum Pont Neuf gegangen. Von dort aus haben wir eine einstündige Fahrt auf der Seine gemacht und uns so einen Überblick von der Stadt verschafft. Bei wunderschönem Sonnenschein konnte man erste Eindrücke von Paris sammeln.
(von Franka, Hannes und Linda)

4. Tag: 14. März 2017 (Dienstag)
Am Dienstag, den 14.03.2017 haben wir uns, wie auch an den anderen Tagen, um 09:00 Uhr am Lycée Fénelon getroffen. Zusammen sind nun die deutschen Austauschschüler zum Musée d’Orsay gelaufen, damit wir um 11:15 Uhr das Museum besichtigen konnten. In dem Museum konnten wir berühmte Gemälde zum Beispiel von Vincent Van Gogh, Monet und Renoir sehen. Zum Abschluss des Museumsbesuchs haben wir ein Gruppenfoto mit der Goethe-Büste in der Mitte gemacht. Nachdem wir aus dem Museum gekommen waren, bekamen wir eine Mittagspause, um etwas essen zu können.
Gegen 14:00 Uhr sind wir über den Place de la Concorde zu den Champs – Élysées und zum Arc de Triomphe gelaufen. Auf dem Arc de Triomphe konnten wir nun ganz Paris von oben sehen und aus der Ferne Bilder vom Eiffelturm machen. Danach bekamen wir von unseren Lehrern Freizeit bis 16.30 Uhr.
Nun machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Lycée Fénelon. Ab 17:00 Uhr verbrachten wir den Abend mit den französischen Austauschpartnern.
(von Elsa, Karolin & Jette)

5. Tag: 15. März 2017 (Mittwoch)
Am Mittwoch dem 15. März 2017 trafen wir uns um 9 Uhr am Lycée Fénelon um von dort aus zum Montmatre mit der Metro zu fahren. Dort angekommen, war man ersteinmal erstaunt, da es ein Gegensatz zu den vorher besuchten Orten darstellte und einem nicht alles hundertprozentig gefiel, wie es bei den vorherigen Orten der Fall war. Dennoch war es gut, da man sich so ein besseres Bild von der Stadt machen konnte. Zuerst liefen wir durch viele kleine Gassen um die Sacré-Cœur zu erreichen. Dort angekommen, war man fasziniert von den schönen Ornamenten in der Kirche. Was jedoch schade war, ist, dass in der Kirche so viele Läden waren, die der Atmosphäre nicht gut taten. Daraufhin verbrachten wir noch unsere Zeit am Place du Tertre, welche mir besonders gut gefiel, da es dort viele Künstler gab, denen man beim Zeichnen zugucken konnte und auch viele schöne kleine Läden. Später fuhren wir dann zu La Défense, einem Wirtschaftsviertel außerhalb der Stadt. Trotz des starken Gegensatzes war es dennoch schön: mit den vielen modernen, aber dennoch schönen individuellen Gebäuden und Konstruktionen.
Die Dimension von dem modernen Gegenstück zum Arc de Triomphe ist beeindruckend, man fühlt sich winzig klein, wenn man hoch zum Querriegel des Bogens schaut. Rundherum entstehen weitere Hochhäuser, die Arche selbst wird an der Fassade saniert, es herrschte Baulärm, was noch dazu beitrug, dass das Viertel auf die meisten von uns nicht sehr einladend wirkte. Wir liefen nach einer individuell verbrachten Stunde gemeinsam Richtung Paris und kamen an der dem Viertel den Namen verliehenen Statue vorbei, die an die Verteidigung der Stadt Paris durch ihre Bürger erinnert.
Gegen 17 Uhr trafen wir am Lycée Fénelon ein und die Schüler verbrachten den Abend mit ihren jeweiligen Korrespondenten.
(von Victoria)

6. Tag: 16. März 2017 (Donnerstag)
Am Donnerstag, dem 16.3., haben wir uns besonders früh am Lycée Fénelon getroffen, denn es ging zu dem berühmtesten Museum in Paris, zum Louvre. Es standen viele Leute an, jedoch hatten wir eine Führung gebucht. So konnte die Besichtigung schnell losgehen. Natürlich war diese auf französisch und man musste sehr gut aufpassen, um alles zu verstehen. Mich persönlich hat es beeindruckt, wie groß das Museum war. Vor der Mona Lisa waren viele Menschen und haben Fotos gemacht.
Nach der Führung durften wir uns noch zwei Stunden das Museum selber anschauen. Diese Möglichkeit haben wir genutzt, um den Ägyptischen Teil des Museums zu besichtigen. Die Mumien haben uns am besten gefallen.
Nach den zwei Stunden haben wir das Museum verlassen und hatten Freizeit. In dieser Zeit wollten wir zum Palais de Tokyo fahren, jedoch war das Wetter zu schön um nicht draußen zu sein, und so beschlossen wir uns im Park auszuruhen.
Am Abend sind wir mit unseren französischen Austauschschülern gemeinsam in das Theaterstück ,,La Leçon“ von E. Ionesco gegangen. Das Theater war sehr klein und gemütlich. Es war ein sehr gelungener Tag.
(von Robert und Ole)

7. Tag: 17. März 2017 (Freitag)
1. Bericht
An unserem letzten vollen Tag hatten wir zum Glück gutes Wetter. Unsere Gruppe machte sich zu Fuß auf den kurzen Weg vom Lycée Fenelon zur Kathedrale Notre Dame, wo wir, nach der Besichtigung innen, die Möglichkeit hatten, den Turm von Notre Dame zu besteigen. Obwohl die Treppen hoch in den fast 70m hohen Turm anstrengend waren, war es für uns alle atemberaubend, die Stadt, in der wir nun schon fast eine Woche waren, mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Besonders beeindruckend war es, die riesigen und weltbekannten Glocken zu sehen. Anschließend besichtigten wir die Opéra Bastille von außen und den Place des Vosges, sowie das Marais-Viertel. Das schöne Wetter nutzten wir in unserer Freizeit dann, um Paris noch einmal abschließend zu genießen und mit unseren Gastfamilien Zeit zu verbringen.
(von Alexa)

2. Bericht
Am Freitag, den 17.03. sind wir, nachdem wir drei Kurzvorträge gehört hatten, zu Notre Dame gelaufen. Das Wetter war nicht so wunderbar wie in den Tagen zuvor, aber es regnete nicht. Bei der Kirche angekommen, mussten wir zuerst eine Weile anstehen, bevor wir das Bauwerk von innen bestaunen konnten. Ich für meinen Teil fand vor allem die Kirchenfenster wahnsinnig beeindruckend, aber auch der Rest des Baus ist wirklich eindrucksvoll. Was die bedächtige Atmosphäre der Kirche allerdings störte, waren die Massen an anderen Touristen, die mit “Selfiesticks” und Handy in der Hand Notre Dame förmlich eingenommen haben. Nach der Besichtigung des Inneren ging es für uns dann auf die Türme der Kirche. Nach gefühlten 100.000 Treppenstufen, die es zu bezwingen galt, hatten wir das Ziel erreicht und wurden mit einem unglaublich weiten Blick über Paris belohnt! Nach dieser ganzen “Anstrengung” war es mal wieder Zeit für eine kleine Essenspause, die wie so oft aus einem Crêpe bestand.

Anschließend ging es für uns weiter zu einem Denkmal, welches an die Deportation der Juden erinnert: das Mémorial de la déportation. Das Kulturprogramm war danach für die meisten Schüler auch schon ausreichend und der Entschluss wurde gefasst zum populären Eisladen Berthillon zu gehen, um dort ein Eis zu verzehren, was bei allen gut ankam. Nun war es an der Zeit sich auf zum Marais-Viertel zu machen. Auf dem Weg dorthin erweiterten wir unsere Route noch, sodass wir am Place de la Bastille vorbeikamen. Bevor wir dann auf eigene Faust das Marais-Viertel erkunden durften, liefen wir noch gemeinsam zum Place des Vosges und bestaunten diese schöne Grünanlage mit den exklusiven Läden herum.

Die anschließende Freizeit rundete dann für alle unseren letzten Tag in der Stadt der Liebe ab und wir konnten uns frohen Mutes auf den nächsten Besuch in Paris freuen.
(von Emilia)

 

Lycée Fénelon Paris

16.03.-23.03.2012

Austausch Paris Lycée Fénelon – Goethe-Oberschule (16.03.-23.03.2012)

Nach einer unvergesslichen Woche in Paris blicken wir sehnsüchtig zurück.
Paris – „Stadt des Lichts“, genau so präsentierte sich die Stadt bei unserer abendlichen Ankunft. Ein wundervolles Lichtermeer konnten wir aus dem Flugzeug sehen und haben uns schon mit etwas Respekt auf die für uns unbekannten Familien gefreut. Jeder einzelne ist mit seiner Familie nach Hause gefahren und hat mit deren Verwandten und Freunden ein individuelles Wochenende verbracht.
Nachdem wir am Montag einige Unterrichtsstunden in einer französischen Schule miterleben durften, haben wir 17 aus dem 9. Jahrgang einen kleinen Spaziergang mit unseren begleitenden Lehrerinnen, Frau Dr. Mex und Frau Neumann, unternommen. Dabei besichtigten wir unter anderem die Conciergerie und Notre-Dame. Abends haben wir noch in kleineren Gruppen etwas zusammen unternommen oder verbrachten Zeit mit unseren Austauschschülern.
An den folgenden Tagen haben wir weitere berühmte Sehenswürdigkeiten erkundet. Wir waren zum Beispiel auf dem Eiffelturm, im Louvre, in den Tuilerien, auf dem Montmartre, auf den Champs Élysées, beim Arc de Triomphe, im Musée du Quai Branly und im Palais de la Justice. Außerdem unternahmen wir eine Bootstour auf der Seine. Auch in kleinen Gruppen haben wir viele Seiten und den Charme von Paris entdecken dürfen und fühlten uns bereits nach wenigen Tagen heimisch.
Auf dem Rückflug waren alle sehr müde und etwas traurig darüber, dass der Austausch schon vorbei war. Wir würden alle gerne Paris noch einmal besuchen.
Die Reise war ein voller Erfolg.

Von Louisa Toepfer, Franziska Stoltenberg und Isabelle Merz

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Lycée Fénelon Paris

2009

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Lycée Fénelon Paris

2008

Depuis cette année, il y a un échange entre la Goethe-Oberschule à Berlin et le Lycée Fénelon à Paris. Pendant l'échange on habite dans la famille du correspondant pour connaître la culture de l'autre pays.

La visite des élèves français à Berlin:
Les élèves français sont arrivés le 30.9.2007 et ils sont restés une semaine. Lorsque les Français visitaient la ville nous avions cours comme toujours. Le weekend et le 3 octobre, les correspondants sont restés dans les familles et nous avons eu un programme individuel. Jeudi, nous sommes allés au théâtre mais la pièce de théâtre était un peu bizarre. Samedi, il y a eu une fête d’'adieu qui était très bonne. Et puis, dimanche à 5:45 (trop tôt pour nous) nous avons emmené les Français à l'aéroport pour leur départ.

Notre séjour à Paris:
Le 2 avril 2008 nous sommes arrivés à Paris Orly. Nous avons passé le reste du jour dans nos familles d’'accueil. Et le lendemain, notre semaine à Paris a commencé. Tout d’'abord, nous sommes allés en cours avec nos correspondants. Lors de nos promenades à Paris, nous avons visité la grande Arche (la Defénse), le musée d’'Orsay, la tour ’Eiffel, les Champs-Elysées, l’'Arc de Triomphe, Notre Dame, le Centre Pompidou, le Marais avec la place des Vosges, les Tuileries et nous avons fait un tour en bateau mouche. Dimanche, nous avons fait un tour guidé à Versailles et mercredi matin nous avons fait des visites individuelles, par exemple le Sacré Coeur. L'après-midi, l'avion nous attendait pour notre retour à Berlin. Après tout, nous avons eu un très bon temps à Paris et je conseille cet échange à tous les élèves de la Goethe-Oberschule. Il a été très profitable.

von Tabea