KALENDER DES GOETHE:
November 2017
MoDiMiDoFrSaSo
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930 
Bildungsspender:
Klima-Schule
KONTAKT:
Goethe-Gymnasium Lichterfelde
Drakestraße 72-74
12205 Berlin

T: +49 (0)30 844 16 730
F: +49 (0)30 844 16 731

Mo - Do7:30 - 14:00 Uhr
Fr7:30 - 13:00 Uhr

sekretariat@goethe-gymnasium-lichterfelde.de

Oder nutzen Sie das Kontaktformular
PÄDAGOGISCHE PARTNER:

Das Goethe-Gymnasium

Im Jahre 2022 wird sie 150

Im Jahr 2012 feierte das Goethe-Gymnasium sein 140jähriges Bestehen. Dabei kann und muss es auf eine sehr wechselseitige Geschichte seiner Entwicklung, seines Standortes und seines Namens zurückblicken.

Die Geschichte des Goethe-Gymnasiums geht auf den 8.April 1872, an dem Adelheid Krahmer „die Krahmersche höhere Mädchenschule“ in der Villa Heidesheim, Berliner Str. 21 (heute: Ostpreußendamm) gegründet hat, zurück. Wegen wachsender Schülerzahlen zog Adelheid Krahmer 1878 in die Chauseestraße, 1881 dann in die Berliner Str. 166. Ab 1911 erhielt die Schule den Namen „ Lyzeum und Oberlyzeum der Gemeinde Berlin-Lichterfelde“ und war nun eine „öffentliche höhere Mädchenschule“. Erst 1921 wurde Sie in „Goethe-Oberschule“ umbenannt. Während des Nationalsozialismus erhielt sie 1937 den Namen „Karin-Göring Oberschule“. 1945 zog die Schule wegen der Zerstörung ihres Gebäudes an den heutigen Standort Drakestraße 72-74. 1951 wurde aus der „Lichterfelder Oberschule für Mädchen“ wieder die Goethe-Oberschule, der ab 1953 die Koedukation, die gemeinsame Erziehung von Jungen und Mädchen, genehmigt wurde. Eine letzte Umbenennung erfolgte im Jahr 2016, als auf Initiative des Berliner Senats für Bildung, Jugend und Wissenschaft die Goethe-Oberschule in Goethe-Gymnasium Lichterfelde umbenannt wurde.

Seit dieser Zeit hat sich am äußeren Baukörper kaum etwas verändert, doch im Innern erfolgten zahlreiche Umbauten, Renovierungen und Veränderungen.

Heute ist das Goethe-Gymnasium ein modernes, vielseitiges und sehr anerkanntes expandierendes Gymnasium, das es durch eine Vielzahl von Angeboten, Workshops und Projekten den Schülern und Schülerinnen ermöglicht neben dem Abiturerwerb ihre Interessen und Fähigkeiten zu vertiefen und Neues kennenzulernen. Sei es durch die Musikbetonung, die sich durch einen verstärkt motivierenden Musikunterricht in den siebten bis zehnten Klassen ausdrückt, und so eine Vielzahl von Musik-Arbeitsgemeinschaften hervorbringt. Sei es durch das Lernen über Umwelt und Nachhaltigkeit, das nicht nur im Klassenraum stattfindet, sondern auch Draußen, wie es der Schulhof beweist, der – umgestaltet in einen wunderschönen Garten mit Biotopen, Blumenbeeten, Gemüse- und Kräutergarten – von den Schülern und Schülerinnen unter Anleitung von Lehrkräften angelegt und gepflegt wird. Auch nimmt das Goethe-Gymnasium an vielen Umweltwettbewerben, etwa dem Projekt Klimaschule, teil. Unsere Bemühungen werden anerkannt, denn seit 2005 tragen wir ununterbrochen den Titel „Europäische Umweltschule“.

Die modernen Medien haben trotz des antiquierten Äußeren des Gebäudes längst ihren Weg in die Unterrichtsräume gefunden, denn seit 2002 ist die Schule eine Informationstechnik-Musterschule, die nicht nur den bewussten Umgang mit Computern und Internet vermittelt, sondern auch für Alle einen Zugriff auf Laptops und Smartboards – computerunterstützte Tafeln als Touchscreen – im Unterricht bereit hält.

Schülerinnen und Schüler , Lehrerinnen und Lehrer, Mütter und Väter und viele ehrenamtlich Tätige engagieren sich in sozialen Projekten wie es z. B. die monatlichen Sammlungen „für die „Berliner Tafel“, die seit über 10 Jahren stattfinden, belegen.

Jeder Fachbereich, wie Mathematik, Naturwissenschaften, Deutsch, Informatik, Fremdsprachen, Gesellschaftswissenschaften, Darstellendes Spiel, Kunst und Sport trägt durch Projekte, Teilnahme an Wettbewerben, Fahrten, Exkursionen, Veranstaltungen, Präsentationen, Ehrenamtlichkeit usw. dazu bei, dass den Schülern und Schülerinnen ein breites Spektrum an Wissen, Informationen, Möglichkeiten zum Engagement und zur Selbstfindung angeboten wird, so dass sie bestens vorbereitet sind, um im Studium und Beruf erfolgreich bestehen zu können.

Das Goethe-Gymnasium fühlt sich seinem Leitbild verpflichtet:

G emeinschaft   O rientierung   E rziehung   T oleranz   H ilfsbereitschaft   E ngagement

Klicken Sie auf das Bild oder auf unten stehende(n) Links!

Chronik des Goethe-Gymnasiums

Vom 19. ins 21. Jahrhundert

8. April 1872
Es wurde in der Villa Hildesheim (Bellair) in der Berliner Straße (heute Ostpreußendamm) die “Krahmersche höhere Mädchenschule”, gegründet von Adelheid Krahmer, eröffnet. Unterrichtet werden sollten sechs Schülerinnen und ein Schüler, der auf Grund der schlechten Verkehrsverbindungen und des hohen Schulgeldes die “Knabenschule” nicht besuchen konnte. Adelheid Krahmer, die auch die erste Schulleiterin war, stellte mehrere Lehrerinnen ein, als die Schülerinnenzahl stetig stieg.

1874
Da die räumlichen Gegebenheiten nicht ausreichend waren, zog die Schule 1874 in die Chausseestraße 29, Ecke Dürerstraße um. Doch auch dort blieb sie nur kurze Zeit, denn die schlechte Lage erforderte einen erneuten Umzug.

1878
Im Jahr 1878 wurde die Schule in die Berliner Straße 166 verlegt, diesmal in ein von Adelheid Krahmer selbst erbautes Gebäude (heute Willi-Graf-OS). In der folgenden Zeit zog in die Nähe der Schule die “Hauptkadettenanstalt”, was ein großer Vorteil für die “Krahmersche höhere Mädchenschule” war. Einige der männlichen Lehrkräfte der Kadettenanstalt konnten nun auch an der Mädchenschule unterrichten.

1881
Im Jahre 1881 wurden dann alle Jungen an ein neu errichtetes Gymnasium übergeben und die Schule unterrichtete als Mädchenschule endlich nur noch Mädchen.

1904
1904 ging die “Krahmersche höhere Mädchenschule” in den Besitz der Gemeinde Groß-Lichterfelde über, denn sie sollte eine “öffentliche höhere Mädchenschule” sein.

1907 / 1908
In diesem Jahre trat Adelheid Krahmer in den Ruhestand.

1911
Von ihren Nachfolgern wurde die Schule 1911 in “Lyzeum und Oberlyzeum der Gemeinde Berlin-Lichterfelde” umbenannt.

1937
Umbenennung in Karin-Göring-Oberschule

1943 – 1945
1943 wurde das Schulgebäude in der Berliner Straße schwer beschädigt und wurde erst Juni 1945 wieder eröffnet.

1945
Kurz darauf zog sie in das besser erhaltene Gebäude in der Drakestraße.

1951
Umbenennung in “Goethe-Oberschule”, nachdem sie zwischenzeitlich “Lichterfelder Oberschule für Mädchen” hieß.

1953 / 1954
Seit 1953 wurden auch wieder Jungen aufgenommen und die Schule konnte viele Fortschritte verzeichnen: wiederhergestellte Gebäudeteile, Aula, Turnhalle und naturwissenschaftliche Fachräume wurden 1954 eröffnet.

Um dem Schüleransturm in den 70er Jahren gerecht zu werden, wurden in dieser Zeit viele Renovierungen und Umbauten vorgenommen.

2016
Umbenennung in Goethe-Gymnasium Lichterfelde