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Exkursion Eisenhüttenstadt 2018

Ein hitziges Abenteuer

Am Dienstag, den 05. Juni 18 besuchte der Grundkurs und Leistungskurs Erdkunde des 2. Semesters das Stahlwerk ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt. Nach einer zweistündigen Busfahrt sind wir auf dem Gelände angekommen. Zu Beginn haben wir einen sehr ausführlichen Vortrag über das Werk und dessen Geschichte zu hören bekommen. Anschließend haben wir unsere Schutzkleidung in Form von Helm, Brille, Kittel und Warnweste erhalten. Daraufhin wurden wir mit dem Bus zum Hochofen gefahren und haben diesen aufgrund von sehr hohen Temperaturen aus der Ferne betrachtet. Den Weg von Roheisen zu Stahl haben wir nur von weitem beobachten können. Es erfolgte ein Vortrag über die Verfahren und die Temperaturen. Danach sind wir zum Warmwalzwerk gefahren und wurden dort eingewiesen. Nachdem uns alles erklärt wurde, betraten wir nun das spannende Warmwalzwerk. Wir konnten beobachten, wie aus einer 12 Meter langen Stahlbramme eine über eineinhalb Kilometer lange Stahlrolle geformt wurde. Je nach Abkühlzeit des Stahls verändern sich dessen Eigenschaften. Die hier angefertigten Stahlrollen werden als nächstes zum Kaltwalzwerk geliefert, welches wir anschließend besuchen durften. Das Kaltwalzwerk ist so groß, dass dort alle Bundesligaspiele zur gleichen Zeit stattfinden könnten. Die Stähle können dort auf bis zu 0,4 mm ausgewalzt werden. Zum Korrosionsschutz wird der Stahl in Zink eingetaucht. Je nach Kundenwunsch kann die Stärke der Verzinkung variieren. Jedes dritte in Europa hergestellte Auto besteht aus Stahl von ArcelorMittal. Des Weiteren ist dieser Betrieb sehr umweltfreundlich, da zum Beispiel nur 3% des Kühlwassers in ihrem Wasserkreislauf verloren gehen. Auch ihren eigenen Strom beziehen sie aus Gichtgas, welches ein Abfallprodukt des Hochofens ist.
Uns hat die Exkursion sehr gut gefallen, am beeindrucktesten fanden wir das Warmwalzwerk. Ein Besuch ist auf alle Fälle empfehlenswert!

 
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LK Kursfahrt Amsterdam 2012

LKs Grunert / Hennrich

Nach einer langen Busfahrt trafen wir spät am Abend in Amsterdam ein.
Am darauffolgenden Tag hatten die Schüler des Lk´s von Frau Grunert eine Stadtexkursion vorbereitet. Früh um 9 Uhr starteten wir mit einem 30 minütigen Spaziergang in die Innenstadt. Bei der Tour durch das Zentrum kamen wir an verschiedenen Stationen vorbei, die von den Mitschülern in Kurzvorträgen zur Stadtgeschichte und Stadtentwicklung genauer erläutert wurden. Nach einer Mittagspause setzte sich der Rundgang bis zum Nachmittag fort. Gegessen wurde am Abend in kleinen Gruppen in verschiedenen Restaurants.
Am Donnerstag ging es mit dem Bus nach Rotterdam, um dort an einer Hafenrundfahrt teilzunehmen. Davor hörten wir noch mehrere Referate über Rotterdam und seine Hafenanlagen sowie seine globale wirtschaftliche Bedeutung, die die Schüler des Kurses von Herrn Hennrich vorbereitet hatten.
Auf dem Weg zum Nordseestrand machten wir eine kurze Essenspause in Den Haag. Am Strand angekommen erfolgte ein Spaziergang, der allerdings nass endete, da wir vom Regen überrascht wurden und uns daraufhin schnell in unseren Bus flüchteten und zurück nach Amsterdam fuhren, wo wir am Abend ankamen.
Am Freitag haben wir uns am Morgen, das Museum Grachtenhuis angeguckt, wo man Fakten über die Entstehung und die unterschiedliche Nutzung der für Amsterdam berühmten Grachten erfahren hat. Anschließend haben wir eine einstündige Grachtenrundfahrt gemacht. Ab dem Nachmittag hatten wir Freizeit.
Am Samstag erfolgte früh die Rückfahrt nach Berlin.

 
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Stadtexkursion Hamburg

Stadtentwicklung am Beispiel der Hamburger Hafencity

Stadtentwicklung und -planung am Beispiel der Hamburger Hafencity

Im Grund- und Leistungskurs Geographie steht im 1. Semester die Stadt- und Siedlungsgeographie auf dem Programm. Neben Siedlungsentstehung und -formen sind besonders die Entwicklungsprozesse innerhalb einer Stadt von Interesse.

Hamburg verzeichnet jährlich einen fünf-stelligen Bevölkerungszuwachs. Gleichzeitig steigt der Wohnflächenbedarf pro Kopf. Beides führt dazu, dass es in Hamburg einen sehr angespannten Wohnungsmarkt gibt. Eine der Folgen ist Gentrifizierung.

Am Beispiel der Hafencity sollen neben den besonderen städtebaulichen Maßnahmen zum Hochwasserschutz und der Durchmischung von Wohnen und Arbeiten, genau die Verdrängungsprozesse aufgezeigt und Lösungsideen präsentiert werden.
Der Hauptschwerpunkt der seit dem Frühsommer 2010 jährlich stattfindenden Exkursion, ist eine knapp dreistündige Führung durch die Hafencity.

Zu einer Hamburg-Exkursion gehört aber auch die Besichtigung des Elbtunnels, der Landungsbrücken, des Michels, und der Hafenstraße. Ein Gang über den Hamburger Kiez und eine Große Hafenrundfahrt sind obligatorisch und schließen die Exkursion ab.

Im Jahr 2013 wurde die Hamburg-Stadtexkursion durch einen Abstecher auf das IBA 2013 Gelände ergänzt.

 

Exkursion nach Eisenhüttenstadt

Besichtigung des Stahlwerkes Arcelor Mittal

Geographische Exkursion zum Stahlwerk in Eisenhüttenstadt

Im Rahmen des zweiten Semesters, das sich mit Strukturwandlungsprozessen in Europa beschäftigt, besteht ein mehrjähriger Kontakt zum Stahlwerk von Arcelor Mittal in Eisenhüttenstadt. Hier eröffnet sich für die Schüler die beeindruckende Möglichkeit, ein hochmodernes Werk zu besuchen, in dem nicht nur die Stahlherstellung, sondern auch die Weiterverarbeitung in einem Kalt- und Warmwalzwerk zu besichtigen sind. Die Führung erfolgt durch sehr engagierte, mittlerweile pensionierte Mitarbeitern des Unternehmens.

Diese Exkursion führt auch Grund- und Leistungskurse zusammen. Zur Anfahrt benutzen wir einen Bus, da in dem weitläufigen Firmengelände ein Transportmittel benötigt wird

Vor Ort werden wir zunächst mit der obligatorischen Schutzbekleidung ausgestattet, bekommen einen Vortrag über die interessante Geschichte des Stahlwerkes. Die aktuellen Produktionszahlen werden erläutert, Vertriebswege sowie Produkte dargestellt und es bietet sich ausreichender Raum für Fragen. Hier wird die Frage der Standortfaktoren und der daraus resultierenden Standortgunst diskutiert.

Dann beginnt die Besichtigung des Firmengeländes. Von den Bereichen der Stahlerzeugung mit den Hochöfen, die teilweise in schwindelnder Höhe auf der Ebene der Converter erfolgt, geht es in die Werkshallen, in denen die Brammen gelagert und weiterverarbeitet werden. Beeindruckt sind die Schüler immer wieder, in welcher Geschwindigkeit die Fertigungsprozesse in scheinbar menschenleeren Werkhallen vor sich gehen. Nur in den mit Computern bestückten Leitständen werden Menschen sichtbar.

Hier wird deutlich, welchen Grad der Automatisierung, Technisierung, Spezialisierung und Computer-steuerung die Stahlherstellung in Industrieländern erreichen muss, um preislich konkurrenzfähige Produkte zu fertigen.

Die Schüler nehmen sehr lebendige Eindrücke mit, verstetigen ihre Semestereindrücke und verbinden Erkenntnisse in der Schule mit der Realität.

 

Exkursion ans andere Ende der Steckdose

Lehrerfortbildung im Tagebau und HKW Jaenschwalde Oktober 2011

Braunkohletagebau und Heizkraftwerk einmal life

Mit dem Worten: „Heute fahren wir ans andere Ende der Steckdose.“, begann die Exkursion früh um halb Acht vor der Zentrale von Vattenfall in Berlin. Das Versprechen wurde gehalten.

Das, was ich an diesem Tag zu sehen und zu hören bekam, gehört zum beeindruckendsten in meinem Leben. Maschinen hoch wie Berge und lang wie Autobahnbrücken. Die einen für ihre Dimensionen leise, die anderen brüllend laut. Vom Menschen gegrabene über 100m tiefe Löcher und Rinnen, die sich jeden Tag um sechs Meter, in einem Jahr um einen halben Kilometer verschieben. Mondlandschaften und renaturiertes und natürlich Holz, das über 100 Millionen Jahre alt ist und trotzdem noch als solches zu erkennen ist.

Das Dröhnen und Vibrieren des Kraftwerks machten deutlich, welche Energien dort umgesetzt werden, und welcher Kunst es auch bedarf dieses zu bewerkstelligen.

Die Bilder und Filme sprechen hoffentlich für sich.

J. Junius