Ethik

Außerschulische Lernorte

Das regelmäßige Aufsuchen von außerschulischen Lernorten wie Ausstellungen, Museen, Gedenkstätten oder sozialen Einrichtungen gehört zu den elementaren Bestandteilen des Ethikunterrichts an der Goethe-Oberschule. Außerschulische Erfahrungen fördern nicht nur das Gemeinschaftsgefühl der Klasse und intensivieren die Beziehung zwischen Schülern und Lehrern (Goethe – G wie Gemeinschaft). Sie leisten zudem einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung ethischer Normen und Werte und zur Förderung der ethischen Reflexionsfähigkeit der Schüler.

Lernorte, welche Themen wie Diskriminierung, Verfolgung und die Angst vor dem Anderen in den Fokus rücken, die Werte und Normen der eigenen Kultur erfahrbar machen oder Einblicke in das Leben und Denken in anderen Kulturen gewähren, können Reflexionsprozesse initiieren, die zu einem gelungenen und sinnhaften Lebensentwurf beitragen, der neben den eigenen Bedürfnissen auch diejenigen der anderen versteht und berücksichtigt.

Sie tragen im besten Fall dazu bei, sich der eigenen Vorurteile bewusst zu werden und diese zu hinterfragen und zu revidieren (GoEthe – E wie Erziehung). Die Schülerinnen und Schüler lernen dadurch andere Kulturen, Generationen und Lebensentwürfe besser zu verstehen und diesen mit mehr Toleranz (GoeThe – T wie Toleranz) und Sensibilität zu begegnen sowie die eigene Lebensführung und das eigene Wertesystem zu reflektieren und gegebenenfalls zu verändern (GOethe – O wie Orientierung).

Eine Auswahl von Schülerprodukten, die von außerschulischen Erfahrungen handeln, finden Sie hier.