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Ethik

Schülerprodukte

Die Produkte unserer Schülerinnen und Schüler, die in der kreativen Auseinandersetzung mit Themen des Ethikunterrichts entstanden sind, liefern besonders schöne Zeugnisse der vielfältigen Dimensionen ethischen Reflexionsvermögens stellen Produkte unserer Schülerinnen und Schüler dar, die in der kreativen Auseinandersetzung mit Themen des Ethikunterrichts entstanden sind.

Ausflug ins Museum für Kommunikation

Magdalena 7b

Am Dienstag, den 12. November 2013, machte unsere Klasse einen Ausflug ins Museum für Kommunikation. Dort fand gerade eine Sonderausstellung zum Thema Schönheit statt. Wir besuchten diese, weil wir in Ethik das Thema “Schönheitsideale” behandeln.

Nachdem wir, da es sich anbot, am Morgen auch einen Workshop über Cybermobbing besucht hatten, wurden wir von einer jungen Dame abgeholt, die uns durch die Ausstellung führen sollte.

Als erstes stellte sie uns die drei Roboter vor, die in der Eingangshalle des Museums herumfuhren. Danach führte sie uns in die 2. Etage und begann mit der Führung.

Bevor man ganz in der 2. Etage und somit auch in der Ausstellung ankommt, befindet sich am letzten Treppenabsatz ein Spiegel. Wenn man in den Spiegel hineinschaut, bemerkt man erst einmal nichts Ungewöhnliches, aber wenn man ihn länger betrachtet, fällt einem auf, dass auf ihm in regelmäßigen Abständen Kommentare zum Äußeren des Betrachters erscheinen. Diese passen zu den Wörtern, die darüber stehen: BIN ICH SCHÖN? Das ist auch der Name der Ausstellung.

Wenn man sich dann im Spiegel selbst betrachtet, stellt man sich automatisch diese Frage.

Das erzählte und zeigte uns unsere Führerin dann. Ein Kind stellte sich vor den Spiegel. Sekunden später wurde es vom Spiegel mit einem Kommentar wie “Du musst mal zum Friseur” bedacht. Ein anderes Kind hingegen bekam ein Kompliment wie “Dein Lächeln ist zauberhaft”. Das sollte als Einleitung in die Ausstellung dienen.

Diese ging mit einem Film los. Darin verwandelte sich eine ganz normale Frau in ein stylisches Model:

Als erstes wurde die Frau von einem Visagisten geschminkt, dann wurden ihre Haare frisiert. Sie wurde in Stellung gebracht und fotografiert. Doch die eigentliche Arbeit begann erst jetzt, denn das ganze Gesicht sollte am Computer bearbeitet werden: Die Augen wurden groß gezogen, der Hals verlängert, die Haare verschoben… Fertig erschien die Frau auf einem Werbeplakat, worauf sie Werbung für eine Shampoo- und Crememarke machen sollte.

Dass es dieselbe Frau war, war kaum zu erkennen, wenn man beide Gesichter miteinander verglich.

Außerdem erklärte uns unsere Führerin, dass alle Models in Werbungen immer mit dem Computer bearbeitet wurden und dass man dies als „morphing“ bezeichnet.

Nach dem Film ging es richtig los:
Erst redeten wir über Schönheitsideale in der Tierwelt. Sie erzählte uns, was die Tiere alles machten, um ihren Partner bzw. werdenden Partner zu beeindrucken. Sie zeigte uns einige Beispiele wie einen Flamingo, der am Flügel eine auffällig rosafarbene Farbe hatte. Dann schauten wir uns den männlichen und weiblichen Menschenkörper an und nannten die Unterschiede. Im nächsten Raum sprachen wir darüber, dass wir ein Lebensmittel nur kaufen würden, wenn es bestimmten Kriterien entsprach. Ein Apfel zum Beispiel musste eine glatte und grüne oder rote Oberfläche haben.

Später diskutierten wir über verschiedene Möglichkeiten, immer jung zu bleiben, denn das empfinden die meisten Menschen als “schön”: Immer glatte Haut zu haben, große Augen, keine Falten… Einfach immer jung auszusehen, nur dass man da in den Lauf der Natur eingreifen muss – mit chemischen Elementen und Operationen.

Eine Möglichkeit zu versuchen jung zu bleiben sind Cremes, wobei diese aus mindestens 60% Wasser bestehen und doch wirkungslos sind, wie uns – zum großen Erstaunen vieler Mitschüler – erzählt wurde.

Manche Leute gehen sogar sehr weit und unterziehen sich einer Schönheitsoperation, darüber konnte man sich einen Film anschauen. Schönheitsoperationen finde ich riskant und gefährlich, denn es gibt viele Nebenwirkungen und man kann daran sterben.

Danach kamen wir zu den Schönheitsvorstellungen, die von Fantasiefiguren wie zum Beispiel Batman oder Barbies verkörpert werden. Diese haben im Vergleich zum Oberkörper viel zu kleine Beine und Füße. Sie könnten mit ihren Proportionen in der Realität also gar nicht überleben.

Später schauten wir uns einen Sportler an, der überdimensionale Muskeln hatte. Kein Wunder, denn er stand jeden Tag um fünf Uhr auf und trainierte dann bis spät abends. Den ganzen Tag über hatte er nur eine geringe Menge an Lebensmitteln bekommen und diese waren sehr eigentümlich und wurden speziell für ihn ausgesucht wie zum Beispiel Fischöl.

Nachdem die Ausstellung beendet war, hatten wir noch Zeit uns umzuschauen und Mitmachstationen auszuprobieren, wie zum Bespiel die, wo man in ein Mikrofon sprach und sich über Kopfhörer mit einer anderen Stimme hörte. Dort konnte man verschiedene Stimmen ausprobieren wie die von einer jungen Frau, Heidi, einer Operndiva und noch viele andere.

Insgesamt denke ich, hatten wir viel Spaß und alle haben viel dazu gelernt.

Dass man mit Chemie und Operationen in den Lauf der Natur eingreift, finde ich nicht so gut. Eine gesunde Einstellung wäre, wenn jeder mit sich und seinem Aussehen im Reinen wäre, denn jeder ist einzigartig und schön. Dazu gehört auch das Altern des Körpers zu akzeptieren, denn schönes Aussehen sollte nicht mit Jugend gleichgesetzt werden. Auch einen älteren Körper kann man bei entsprechendem Schönheitsideal schön finden.

Von Magdalena Reichenbach, 7b

Unser Besuch im Museum der Kommunikation

Margarete 7b

Am 12.11.2013 fuhren wir, die Klasse 7b, Frau Bogenschütze und Frau Franz, mit der S- und U-Bahn zum Museum der Kommunikation, um mehr über Cyber-Mobbing und Schönheitsideale zu erfahren, da wir diese beiden Themen im Unterricht behandelt haben. Als Erstes haben wir an einem Workshop über Cyber-Mobbing teilgenommen.

Darüber sahen wir uns ein Video an und die fünf Gruppen, in die wir eingeteilt waren, mussten sich eine Person des Videofilms genau anschauen. Meine Gruppe hatte die Mutter der Hauptperson. Dann sollte jede Gruppe zu einer Internetadresse ein paar Stichpunkte auf einer gemeinsamen Internetseite, auf der keiner gemobbt werden darf, aufschreiben. Besonders Spaß gemacht hat, dass wir dabei Tablets und Laptops benutzen durften.

Danach hatten wir eine halbe Stunde Zeit, um uns das Museum richtig anzuschauen und etwas zu essen.

Nach der halben Stunde Pause machten wir eine Führung.
Als Erstes erklärte unsere Führerin uns etwas über die drei Roboter, die in der Eingangshalle herumfuhren. Der Jüngste von ihnen hatte einmal einen tragischen Unfall erlebt, weil er nämlich auf einen Ball spezialisiert war, der einmal die Treppe hinunter gerollt und dem der Roboter hinterher gelaufen war. Dabei war er die Treppe hinab gefallen und musste deswegen ins Roboterkrankenhaus. Außerdem war er der Einzige der Dreien, der noch nicht richtig sprechen konnte. Die anderen Beiden waren erwachsen und konnten ähnlich sprechen wie normale Menschen. Mir persönlich hat der Jüngste am besten gefallen, deswegen musste ich etwas mehr über ihn erzählen.

Danach gingen wir zu einem Spiegel, der Komplimente und weniger schöne Sachen sagte. Wenn er uns ein Kompliment schickte, lächelten wir. Machte er das Gegenteil, schauten wir ihn böse an.

Im obersten Stock sahen wir uns eine Ausstellung über Schönheitsideale an, dabei auch einen schnell gedrehten Film, in dem man sah, wie Frauen sich durch Morphing verändern können. Wir kamen zu dem Schluss, dass die Frau nach der Veränderung nicht mehr dieselbe war. Man konnte sich freiwillig noch eine Schönheitsoperation anschauen. Ich habe es gerade mal ein paar Minuten ausgehalten.

Wir liefen weiter und kamen zum letzten Raum, in dem wir in ein Mikrofon sprechen konnten, wodurch unsere Stimme verändert wurde. Die Stimme wurde verstellt als Opa, schöne Frau oder Harry Potter.

Danach hatten wir wieder eine halbe Stunde Freizeit und durften herumschlendern, wohin wir wollten. Man konnte so ziemlich alles anfassen oder sich in alle Stühle hinein setzen.

Es hat mir persönlich sehr gut gefallen und ich kann es anderen weiterempfehlen.

Margarete Dippel 7b