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PÄDAGOGISCHE PARTNER:

Deutsch

Der Fachbereich stellt sich vor

Unser Deutsch-Kollegium:

Frau Basic (Referendarin)
Frau Beier-Werwatz
Frau Bender
Frau Breloer
Frau Budde
Frau Cords (Referendarin)
Frau Dannert
Frau Dehn
Frau Franz
Frau Galka-Arndt
Herr Heberlein
Herr Heinz
Herr Hellmig
Herr Jähner
Frau John (Referendarin)
Frau Krüger (FBL)
Frau Martinez (Referendarin)
Frau Dr. Mex
Frau Naatz
Frau Nicolaus
Frau Opitz
Frau Dr. Steiger
Herr Walzer

Das Fach DEUTSCH hat einen besonderen Stellenwert im Fächerkanon,

  • weil die sprachliche Qualifizierung der Schülerinnen und Schüler unerlässliche Voraussetzung für ein gelingendes Schul-, Alltags- und Berufsleben ist,
  • weil mündliche und schriftliche Kommunikationsformen systematisch vermittelt und angewendet werden,
  • weil fachbezogene Lernmethoden und Arbeitstechniken einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler leisten,
  • weil die Beschäftigung mit Literatur die Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit der eigenen Person im historischen und kulturellen Kontext fördert sowie neue Horizonte eröffnet,
  • weil die Auseinandersetzung mit deutschsprachiger Literatur Einblicke in die verschiedenen kulturellen Einflüsse in Deutschland und Europa sowie in Gemeinsamkeiten und Unterschiede kultureller Traditionen gewährt.

Gestaltungsprinzipien des Rahmenlehrplans

1. Sekundarstufe I


Der Deutschunterricht schult Sprach-, Schreib- und Lesefertigkeiten in vier zentralen Bereichen:

Lesen – mit Texten und Medien umgehen
Schreiben
Sprechen und Zuhören
Sprachwissen und Sprachbewusstsein.

Diese vier Kompetenzbereiche finden Berücksichtigung in den folgenden Themen- und Inhaltsschwerpunkten:


In Alltags- und Arbeitssituationen sprachlich handeln
Mit Sprache gestalten
Über Sprache reflektieren
Kulturell bedeutsame Texte und Medien verstehen
Sprachliche Fähigkeiten fachübergreifend und fächerverbindend anwenden.


2. Sekundarstufe II

Der Rahmenlehrplan für die gymnasiale Oberstufe beinhaltet neben den Eingangsvoraussetzungen für die gymnasiale Oberstufe und den abschlussbezogenen Standards das Kerncurriculum für die vier Kurshalbjahre der Oberstufe.
Die im Kerncurriculum für das Fach Deutsch (RLP) genannten Inhalte sind verbindlich zu behandeln. Sie bereiten auf die zentral gestellte Abiturprüfung vor.

Folgende vier Themenfelder als Bezugsrahmen für die Themen der vier Kurshalbjahre sind verpflichtend zu berücksichtigen:

  1. Literatur und Sprache in historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen
  2. Literatur und Sprache im Kontext anderer Kulturen, Künste und Medien
  3. Textarten und Textstrukturen
  4. Sprache und Sprachgebrauch.

In den vier Themenfeldern wird auf folgenden Kompetenzerwerb abgezielt:

  1. Entwicklung von historischem Denken; Verständnis von Literatur und Sprache als Teil gesellschaftlicher Kommunikation; kritische Betrachtung der Funktion und Wirkung von Literatur und Sprache
  2. Verständnis von Sprache und Literatur als Teil kultureller und ästhetischer Praxis
  3. Lesen, Erschließen und Bewerten literarischer und pragmatischer Texte; Schreiben, Gestalten und Präsentieren von Texten; Verständnis von literarischen und pragmatischen Strukturprinzipien und reflektierter Umgang damit
  4. Reflektieren über Sprache und Sprachgebrauch sowie Entwickeln von Sprachbewusstsein und sprachlichen Fähigkeiten; Verständnis von und Umgang mit Sprache als Zeichen- und Kommunikationssystem.

Die Themen der Kurshalbjahre des Leistungskursfaches entsprechen denen des Grundkursfaches, erweitert um folgende Vertiefungen bzw. inhaltliche

Ergänzungen:
Literatur und Sprache vor dem 17. Jahrhundert (Antike oder Mittelalter oder Frühe Neuzeit)
Literaturtheoretische Vertiefung.

Schwerpunktsetzungen im schulinternen Curriculum

Das schulinterne Curriculum als Konkretisierung des Rahmenlehrplans spiegelt folgende Schwerpunktsetzungen im Fach Deutsch wider:

  • außerschulisches Lernen /Exkursionen
    z.B. Internationales Literaturfestival, Autorenlesungen, (Theater-)Workshops, literarische Stadtspaziergänge, Ausstellungen, Leipziger Buchmesse, Kursfahrten (z.B. Rom, Athen)
  • Projekte
    z.B. Zeitungsprojekt in Klasse 8
  • regelmäßige, verbindliche Theaterbesuche in den Klassen 7/8, 9/10 sowie in den Oberstufenkursen
  • fächerverbindendes Lernen:
    Musik ( Verknüpfung mit dem Musikprofil der Goethe-Oberschule)
    Ethik
    Geschichte / PW
    Kunst
  • Goethe als Mittelpunktsfigur:
    Beschäftigung mit dem Schaffen Goethes als richtungsweisender und fächerübergreifender Bildungsgedanke und damit als Teil der Profilbildung der Goethe-Oberschule (neben unterrichtlicher Verankerung Fahrt nach Weimar für die Deutsch-Leistungskurse).

Den genannten Gestaltungsprinzipien des schulinternen Curriculums liegt auch das Bestreben zugrunde, den Erwartungen unserer vergleichsweise bildungsnahen Elternschaft Rechnung zu tragen und der zunehmend heterogenen Schülerschaft die Befähigung zur Teilnahme am kulturellen Leben zu vermitteln.

P. Krüger (August 2013)