Schule mit Courage
Schule ohne Rassismus
MINT-Schule
Mint-Schule.
Klima-Schule
KONTAKT:
Goethe-Gymnasium Lichterfelde
Drakestraße 72-74
12205 Berlin

T: +49 (0)30 844 16 730
F: +49 (0)30 844 16 731

Mo - Do7:30 - 14:00 Uhr
Fr7:30 - 13:00 Uhr

sekretariat@goethe-lichterfelde.schule.berlin.de

Oder nutzen Sie das Kontaktformular
Bildungsspender:
Klicken Sie auf das Bild oder auf unten stehende(n) Links!

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Projektstart

An unserer Schule findet und fand schon immer couragiertes, mutiges Eintreten für Demokratie, für Toleranz, für Zusammenhalt, für Offenheit statt. Und eben deshalb sind wir auf die Idee gekommen, dass dies nach Außen und Innen stärker bewusst gemacht wird, stärker gefördert wird und an der einen oder anderen Stelle auch geprüft wird. Das wollen wir durch die Teilnahme am Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“* umsetzen. Denn gerade in Zeiten des Rechtspopulismus wollen wir als SchülerInnen dieser Schule Gesicht zeigen, wir wollen gegen Antisemitismus, gegen Rassismus, gegen Homophobie, gegen Mobbing, gegen Diskriminierung jeder Art vorgehen. Und wir wollen regelmäßig mit euch zusammen darüber nachdenken, was couragiertes Handeln bedeutet.

Wer sind wir?

Wir sind Ella Cetintas (8e), Nick Ennulat (8e), Alina Görlitz (8e), Jorina Kunath (8e), Rahel Kutzner (8e), Stella Permantier (9d), Lara Solinic (9d), Ceyda Egri (9d), Cäcilia Hohenstein (9d), Jannes Ehlers (9d), Mareike Zirkel (4. Sem).
Seit Monaten befassen wir uns in unserer Freizeit mit dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die Idee dazu wurde im Rahmen der Projekttage-AG geboren.
Nun sind wir eine eigene AG, die SoR-AG! Wir wollen, dass es an unserer Schule weiterhin Projekte und Aktionen gibt, in den man sich reflektiert mit Demokratie, Toleranz und dem Vorgehen gegen Menschenfeindlichkeit auseinandersetzt. Mehr noch – wir wollen, dass es diese Projekte, Aktionen regelmäßig gibt. Denn sie sind wichtig. Weil sie Grundpfeiler unseres Zusammenlebens thematisieren. Und das wollen mit uns bisher ein deutlicher Großteil derjenigen, die an unserer Schule arbeiten und lernen – LehrerInnen, SchülerInnen und nicht-pädagogischen MitarbeiterInnen, das sagen die zahlreichen positiven Rückmeldungen und vielfältige Unterstützung. Danke dafür!

Was haben wir bisher gemacht?

Wir haben Plakate erstellt, wir haben mit der Schulleitung gesprochen, das Projekt in der SV vorgestellt, wir haben LehrerInnen schriftlich informiert, wir haben alle Kurse und Klassen erst persönlich über das Projekt aufgeklärt und hatten allen anschließend die Möglichkeit gegeben, durch eine Unterschrift sich dem Projekt anzuschließen. Unterschrieben wurde hierbei eine Selbstverpflichtung, welche sich aus den drei Aspekten Überwindung von Diskriminierungen mit nachhaltigen Projekten, couragiertem Verhalten des Einzelnen und der Durchführung eines mindestens jährlichen Projektes an der Schule zusammensetzt.
Und wir haben einen Paten gefunden, der uns als AG bei unserer Arbeit beraten möchte. Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, hat sich bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen. Wir freuen uns sehr über seine Unterstützung.

Was haben wir noch vor?

Wir wollen, dass „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nachhaltig im Schulleben verankert ist. Wir wollen mit schulischen Gremien zusammenarbeiten und Impulse für unser Vorgehen einholen. Wir wollen als AG selber Impulse, die sich auf die Ziele des Projektes beziehen, in das Schulleben tragen. Wir wollen offen, aktiv und engagiert sein. Wir wollen als AG Projekte und Aktionen mit Unterstützung des Paten und aller, die an unserer Schule lernen und arbeiten, initiieren.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://www.schule-ohne-rassismus.org

Es ist uns wichtig, dass die Schulgemeinschaft diese Ideen mitträgt. Es ist selbstverständlich in Ordnung und das Recht eines Jeden, sich Zeit zunehmen und seine Unterschrift nach längerem Überlegen aus persönlichen Gründen zurückzuziehen. Bis einschließlich Freitag, den 17.01.2020 kann dafür ein Zettel mit Namen, Klasse und Unterschrift in die Kiste neben das Büro von Herrn Haas eingeworfen und so die eigene Unterschrift widerrufen werden.

 
Klicken Sie auf das Bild oder auf unten stehende(n) Links!

Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

27. Januar 2021

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur am 27. Januar haben die Courage-AG und einige Schüler_innen aus der Klasse 10d ein digitales Projekt entworfen, das sich vielleicht sogar im Rahmen von saLzH einbinden lässt.

Mit diesem Padlet haben wir uns auf die Suche nach den Menschen begeben, die zur Zeit des Nationalsozialismus von dem Regime verfolgt wurden, den Verfolgten geholfen haben oder sich dem nationalsozialistischen System entgegengestellt haben. Den Menschen, die in unserer Nähe gelebt, gewirkt haben – in Lichterfelde!

Es gibt Texte, Filme, Bilder, Hinweise auf digitale Projekte und Anregungen zum Recherchieren und zum Weiterdenken.

Schaut rein:


https://goethelichterfelde.padlet.org/m_derenda/b8fnfhxdv6m2j9j8

 
Klicken Sie auf das Bild oder auf unten stehende(n) Links!

Erfahrungsbericht "Hate Speech begegnen"

Courage-AG

Courage-AG

Am Montag, den 14. 09. 2020, fand im Rahmen der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ein Workshop zum Thema „Hate Speech begegnen“ statt.
Dass man mit „Hate Speeches“ im Alltag bzw. im Internet relativ häufig in Berührung kommt, war fast allen von uns klar. Doch was ist Hass-Rede überhaupt, wie erkennt man „Hate Speech“ und vor allem wie reagiert man am besten auf so etwas? Ignorieren, kommentieren oder doch melden? Diese Antworten wurden uns sowohl theoretisch als auch praktisch vor Augen geführt.
Ich würde sagen, dass die wichtigste Erfahrung, die uns mitgegeben wurde, ist, dass man eigentlich schon intuitiv genau wusste, wie man auf Hass und Abwertung im Internet reagieren könnte. Ich finde, dass mit der Übung, in ca. 2 Minuten schriftlich auf einen zufällig ausgewählten Hass Kommentar zu reagieren, dies einem nochmal wirklichkeitsgetreu und praxisnah vor Augen geführt wurde. Außerdem war es sehr interessant zu sehen, dass es wirklich klappt. Ich war anfangs der Meinung, dass es mir sehr schwerfallen könnte oder dass ich sogar völlig überfragt wäre.
Sollte ich im Internet also doch nochmal zufälliger Weise auf Hass Rede treffen, werde ich ab jetzt nicht mehr in der Rolle des stillen Lesers verweilen und mich im Stillen darüber aufregen oder den Kopf schütteln, sondern selbst etwas dagegen machen. Macht es auch.

Welche Möglichkeiten ihr dazu habt, sehr ihr in der Tabelle.

Paula Lepa, 8e

 
Klicken Sie auf das Bild oder auf unten stehende(n) Links!

Schule mit Courage

Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen am Goethe

Liebe Schulgemeinschaft,

wir haben in den ersten Tagen der Schulschließung eine Umfrage an alle geschickt, mit der erhoben wurde, ob und inwieweit an unserer Schule Diskriminierung vorkommt. Vielen Dank zunächst an alle, die mitgemacht haben!
Mittlerweile haben wir die Umfrage ausgewertet. Äußerst positiv ist, dass sehr viele von Euch, Diskriminierung am GoGy kaum oder sogar gar nicht erlebt haben. Das spricht sehr für eine großartige Schulgemeinschaft.
Die Ergebnisse der Umfrage haben aber auch gezeigt, dass es Handlungsbedarf gibt. Einige SchülerInnen haben berichtet, dass sie Formen der Diskriminierung wegen Nationalität, Hautfarbe, Geschlecht und sexueller Orientierung erlebt haben. Dieses Ergebnis ist für uns ein Zeichen, gerade über diese Themen mit euch zusammen nachzudenken.
Wir freuen uns auf Projekten und Aktionen dazu, wenn das reguläre Schulleben wieder losgeht.

Eure Courage-AG

 
Klicken Sie auf das Bild oder auf unten stehende(n) Links!

Goethe hilft euch!

Aktion der AG "Schule mit Courage"

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
seit dem 11.03.2020 trägt das Goethe-Gymnasium den Titel “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”. Wir als Courage-AG möchten aufgrund der Entwicklung des Corona-Virus nun eine erste Aktion “Goethe hilft” starten, in der sich untereinander geholfen werden kann. Es geht vor allem um digitale Unterstützung wie z.B. Nachhilfe über Skype oder die Entwicklung von Schritt-für-Schritt-Anleitungen für den einfacheren Austausch digitaler Lernmaterialien.
Wir möchten das Unterstützungsangebot auch auf die Eltern ausweiten, da Sie häufig ihre Kinder beim Lernen zu Hause begleiten. Sollten Sie Hilfe z .B. bei digitaler Kommunikation, Umwandeln von Dateien in andere Formate o.Ä. benötigen, schreiben Sie uns. Wir werden uns darum bemühen, Unterstützung für Sie zu finden.
Wir hoffen, dass sich genug finden, die Hilfe anbieten. Nur so kann denen geholfen werden, die diese Hilfe brauchen. Wenn ihr Hilfe anbieten möchtet oder benötigt, tragt euch einfach ein in dem Anmeldeformular unter diesem Link
Für Rückfragen oder Anregungen stehen wir gerne zur Verfügung. Bleibt gesund!
Herzliche Grüße, eure Courage-AG (courage@goethe-gymnasium-lichterfelde.de)

 

Feierliche Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Am Mittwoch, den 11.03.2020 hat in der 6. Stunde die offizielle Verleihung der “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”- Plakette stattgefunden. Anwesend waren aus jeder Klasse acht SchülerInnen, die zwei PW-Kurse aus Q2 sowie einige LehrerInnen und alle aktiven SchülerInnen. Nach zwei Musikstücken der BigBand und Ansprachen von unserem Paten Dr. Klein sowie der Schulleiterin Frau Porzelt, hat zum Ende der Veranstaltung die feierliche Übergabe der Plakette und Urkunde durch Herrn Zolchow als Vertreter der Landeskoordination stattgefunden.

Pressemitteilung in der Berliner Woche

Die Schule mit Courage-AG trifft sich (hoffentlich) nach den Osterferien jeden Freitag in der großen Pause in Raum 151, Interessierte sind jederzeit herzlich eingeladen.

 
Klicken Sie auf das Bild oder auf unten stehende(n) Links!

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Filmvorführung am 18.02.2020

Am Dienstag, den 18.02.2020 folgten wir als SoR-AG der Einladung unseres Paten Dr. Felix Klein und nahmen somit an einer Filmvorführung von “Als Hitler das Rosa Kaninchen stahl” in der Schweizerischen Botschaft teil.
Mit dem Eintreffen vor Ort begann der Abend um 17 Uhr mit einer kurzen Ansprache des Botschafters Dr. Paul R. Seger, welche uns als AG, genauso wie der Film selbst, thematisch und emotional sehr ansprach. Anschließend nutzten wir die Möglichkeit, der Hauptdarstellerin Riva Krymalowski persönlich Fragen zu ihr selbst und zu ihrer Rolle im Film zu stellen. Abgerundet wurde unser Besuch von einem Empfang mit Schweizerischen Köstlichkeiten, dass uns abschließend mit der gemeinsamen Rückfahrt Raum für den internen AG-Austausch bot.
Wir bedanken uns vielmals für die Einladung!