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Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Projektstart

An unserer Schule findet und fand schon immer couragiertes, mutiges Eintreten für Demokratie, für Toleranz, für Zusammenhalt, für Offenheit statt. Und eben deshalb sind wir auf die Idee gekommen, dass dies nach Außen und Innen stärker bewusst gemacht wird, stärker gefördert wird und an der einen oder anderen Stelle auch geprüft wird. Das wollen wir durch die Teilnahme am Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“* umsetzen. Denn gerade in Zeiten des Rechtspopulismus wollen wir als SchülerInnen dieser Schule Gesicht zeigen, wir wollen gegen Antisemitismus, gegen Rassismus, gegen Homophobie, gegen Mobbing, gegen Diskriminierung jeder Art vorgehen. Und wir wollen regelmäßig mit euch zusammen darüber nachdenken, was couragiertes Handeln bedeutet.

Wer sind wir?

Wir sind Ella Cetintas (8e), Nick Ennulat (8e), Alina Görlitz (8e), Jorina Kunath (8e), Rahel Kutzner (8e), Stella Permantier (9d), Lara Solinic (9d), Ceyda Egri (9d), Cäcilia Hohenstein (9d), Jannes Ehlers (9d), Mareike Zirkel (4. Sem).
Seit Monaten befassen wir uns in unserer Freizeit mit dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die Idee dazu wurde im Rahmen der Projekttage-AG geboren.
Nun sind wir eine eigene AG, die SoR-AG! Wir wollen, dass es an unserer Schule weiterhin Projekte und Aktionen gibt, in den man sich reflektiert mit Demokratie, Toleranz und dem Vorgehen gegen Menschenfeindlichkeit auseinandersetzt. Mehr noch – wir wollen, dass es diese Projekte, Aktionen regelmäßig gibt. Denn sie sind wichtig. Weil sie Grundpfeiler unseres Zusammenlebens thematisieren. Und das wollen mit uns bisher ein deutlicher Großteil derjenigen, die an unserer Schule arbeiten und lernen – LehrerInnen, SchülerInnen und nicht-pädagogischen MitarbeiterInnen, das sagen die zahlreichen positiven Rückmeldungen und vielfältige Unterstützung. Danke dafür!

Was haben wir bisher gemacht?

Wir haben Plakate erstellt, wir haben mit der Schulleitung gesprochen, das Projekt in der SV vorgestellt, wir haben LehrerInnen schriftlich informiert, wir haben alle Kurse und Klassen erst persönlich über das Projekt aufgeklärt und hatten allen anschließend die Möglichkeit gegeben, durch eine Unterschrift sich dem Projekt anzuschließen. Unterschrieben wurde hierbei eine Selbstverpflichtung, welche sich aus den drei Aspekten Überwindung von Diskriminierungen mit nachhaltigen Projekten, couragiertem Verhalten des Einzelnen und der Durchführung eines mindestens jährlichen Projektes an der Schule zusammensetzt.
Und wir haben einen Paten gefunden, der uns als AG bei unserer Arbeit beraten möchte. Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, hat sich bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen. Wir freuen uns sehr über seine Unterstützung.

Was haben wir noch vor?

Wir wollen, dass „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nachhaltig im Schulleben verankert ist. Wir wollen mit schulischen Gremien zusammenarbeiten und Impulse für unser Vorgehen einholen. Wir wollen als AG selber Impulse, die sich auf die Ziele des Projektes beziehen, in das Schulleben tragen. Wir wollen offen, aktiv und engagiert sein. Wir wollen als AG Projekte und Aktionen mit Unterstützung des Paten und aller, die an unserer Schule lernen und arbeiten, initiieren.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://www.schule-ohne-rassismus.org

Es ist uns wichtig, dass die Schulgemeinschaft diese Ideen mitträgt. Es ist selbstverständlich in Ordnung und das Recht eines Jeden, sich Zeit zunehmen und seine Unterschrift nach längerem Überlegen aus persönlichen Gründen zurückzuziehen. Bis einschließlich Freitag, den 17.01.2020 kann dafür ein Zettel mit Namen, Klasse und Unterschrift in die Kiste neben das Büro von Herrn Haas eingeworfen und so die eigene Unterschrift widerrufen werden.