ZesA am Goethe

Schule mit Courage
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Goethe-Gymnasium Lichterfelde
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Courage-Fundstück des Monats

Februar

Liebe Schulgemeinschaft,

Wie jedes Jahr ist auch diesen Februar der Black History Month. In diesem Monat werden viele Angebote bereitgestellt, um sich über die Geschichte Schwarzer zu informieren sowie deren Rolle in Wissenschaft zu würdigen. Da dieser Monat daher sehr besonders ist, dachten wir uns, wir machen es zu unserem Fundstück des Monats, in welchem wir euch einige Bücher und Filme zu Black History empfehlen.

I. Bücher:
I. 1. Das Buch vom Anti-Rassismus – 20 Lektionen, um Rassismus zu verstehen und zu bekämpfen

Das Buch von Tiffany Jewell nimmt einen mit auf eine Aufklärungsreise zu:m/r Antirassist:in. Auf dieser Reise werden folgende Aspekte aufgegriffen: seine sozialen Identitäten zu reflektieren, Rassismus zu erkennen und zu bekämpfen. Das Buch zieht den:die Leser:in nicht nur durch den spannenden und aufklärenden Inhalt in seinen:ihren Bann, sondern auch durch Illustrationen (von Aurelia Durand). Das Buch ist in genderinklusiven Sprache verfasst :D!

I. 2. The Hate U Give

In diesem Buch von Angie Thomas geht es um das Afro-Amerikanische Mädchen Starr, welche in der heutigen Zeit in einer kleinen Stadt in der USA lebt. Es geht darum, dass einer ihrer ebenfalls Schwarzen Freunde von einem hellhäutigen Polizei-Officer erschossen wird. Es wird erklärt, wie Starr um die Gerechtigkeit für ihren Freund kämpft, alltäglichen Rassismus erlebt und wie sie damit umgeht und ihre Stimme erhebt und gezielt einsetzt.

I. 3 Onkel Toms Hütte Das Buch, Dieses Buch von Harriet Beecher Stowe beschäftigt sich mit Sklaverei in Amerika um 1850. Es erzählt die Geschichte von mehreren Sklav:innen und verdeutlicht die damalige und heute immer noch hochaktuelle soziale Ungerechtigkeit.

II. Filme
II. 1Hidden Figures

In diesem Film geht es um drei Schwarze Frauen, welche um rund 1960 bei der NASA arbeiten. Alle drei Frauen schaffen es, die gesellschaftlichen Strukturen zu ändern. Der Film begleitet sie nicht nur in ihrem Arbeitsleben, sondern auch in ihrem Privatleben. Der Film ist nach einer wahren Geschichte verfilmt sowie in ein Buch umgeschrieben worden und ist etwas, was definitiv zum Black History Month gehört.

II.2 The Help

“The Help“ ist ebenfalls ein Film nach einer wahren Begebenheit. Es spielt in der Zeit, als es in den Südstaaten üblich war, Schwarze Frauen in Haushalten reicher, dominierender, weißer gesellschaftlicher Schicht als Nannys und Putzfrauen zu beschäftigen. Obwohl diese Frauen mit dem privaten Leben ihrer Arbeitgeber:innen verbunden waren, mussten sie sich diskriminierenden Sonderregeln beugen. So durften sie als Schwarze nur gesonderte Toiletten benutzen. Eines Tages setzt sich eine junge, weiße, wohlhabende Frau daran, die Geschichten der schwarzen Nannys in ihrer Umgebung in einem Buch niederzuschreiben. Der Film behandelt an erster Stelle Rassismus, aber auch die Beziehungen zwischen den Nannys und den verschiedenen Kindern sowie Eltern/Erwachsenen. Es zeigt, dass man nicht rassistisch geboren wird, sondern es einem von seinen größten Vorbildern beigebracht wird. Seinen Eltern.

Wir hoffen wir haben euch inspiriert, euch nun ein bisschen mehr über Black History zu informieren.

Jorina Kunath und Ella Kuhl, 9e

 
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Courage-Fundstück des Monats

Januar

Liebe Schulgemeinschaft,

unser Fundstück des Monats: Das Genderwörterbuch Es lädt zum Benutzen ein, denn dort kann man nicht nur allgemeine Tipps zum geschickten Gendern, sondern auch genderneutrale Formulierungen für ein bestimmtes Wort nachschlagen.

Aber warum ist inklusive und genderneutrale Sprache überhaupt so wichtig?

Sprache beeinflusst unser Denken stark. Wenn wir immer von einer männlichen Person sprechen, spiegelt sich das auch in unserer Vorstellung wider. So werden stereotype Rollenbilder erschaffen und aufrecht gehalten, obwohl diese in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr zutreffen.

Zudem spielt die traditionelle Rolle der Frau und des Mannes für die jüngere Generation immer weniger eine wichtige Rolle. Es ist wichtig, dass jede Person wertgeschätzt wird, unabhängig davon, wie sie ihr Geschlecht definiert.

Wir alle haben einen Einfluss darauf, was die Menschen in unserer Umgebung denken, wie sie handeln und ihre Umwelt wahrnehmen. Deswegen bitten wir euch/Sie sich etwas Zeit zu nehmen, um die Website einmal anzuschauen. Vielleicht wird dies zum Impuls, einige Vorschläge von der Website zu übernehmen?

Gemeinsam können wir unsere Schule ein Stückchen gerechter gestalten!

Eine allgemeine Einführung in das Thema Geschlecht findet ihr in dieser Powerpointpräsentation

Hanna Wiesemann (10d)

 
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Courage-Fundstück des Monats

November 2020

Sag mal, bist du behindert, oder was?! Diese oder ähnliche Sprüche habt ihr bestimmt schon einmal gehört. Der Podcast „Die Norm Behinderung und Sprache – Wie sagt man es nun?“ https://dieneuenorm.de/podcast/sprache-behinderung/ beleuchtet Themen wie Behinderungen, Inklusionen und die Gesellschaft näher.

Es wird auf bestimmte Klischees eingegangen, wie zum Beispiel, dass man an einer Behinderung „leidet“. Man leidet nicht unbedingt an einer Behinderung, man hat sie und man leidet eher unter bestimmten Barrieren der Gesellschaft und fehlenden Rechten, die einem nicht zuerkannt werden. Außerdem erlebt jeder seine Behinderung anders und wir müssen deshalb aufpassen, dass wir bestimmte Aussagen von behinderten Menschen nicht verallgemeinert. Am besten ist es, nachzufragen und mit den betroffenen Menschen zu reden. Zum Thema Sprache werden auch sehr interessante Dinge gesagt. Menschen mit Behinderungen, besondere Menschen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Schwergeschädigte, Menschen mit Handicap. Das alles sind Worte für Menschen mit Behinderung. Dabei ist doch das Wort Behinderung gar nicht negativ, sofern man es nicht als Schimpfwort oder Betitelung benutzt. Die Herausforderung bei der Sprache ist, dass man über sie aktiv nachdenken muss. Wir sollten Aussagen, die wir treffen, hinterfragen und uns Gedanken über Alternativen machen, denn wir alle tragen bestimmte Sexismen, Rassismen, … in uns. Die Sprache lebt und das ist großartig!

Ihr könnt euch den Podcast ganz einfach über die Website, Spotify oder Apple Podcast anhören und er geht ca. 30 Minuten. Ich persönlich fand den Podcast sehr informierend und auch lustig.

Anna Niedeggen, 10d

 
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Courage-Fundstück des Monats

Oktober 2020

Antisemitismus in Deutschland ist immer noch allgegenwärtig. Mit diesem Thema setzt sich Felix Klein, der Bundesbeauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, durchgehend auseinander. Zusätzlich ist er nun auch noch der Pate unserer AG geworden.
Es soll sich aber nicht nur Herr Klein mit diesem Thema auseinandersetzen. Antisemitismus und Diskriminierung sollten alle etwas angehen. Deshalb kann man auf der Website des Bundesbeauftragten für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus alles über diese Form von Diskriminierung sowie jüdisches Leben in Deutschland und ganz allgemein über jüdische Bräuche und Feiertage lernen.
Dort kriegt man auch einen Überblick über den Beruf und Termine von Herrn Klein sowie Aktionen und Initiativen zum jüdischen Leben.
https://www.antisemitismusbeauftragter.de/Webs/BAS/DE/startseite/startseite-node.html
Es bringt nicht viel, einfach nur zu wissen, dass es Diskriminierung gibt. Wird man Zeuge oder Opfer von Diskriminierung sollte man auf jeden Fall etwas tun. Aber was und wie?
Genau dann kann man sich an die Antidiskriminierungsstelle IBIS wenden. Dort kann man seine Erfahrung melden. IBIS wertet die gemeldete Erfahrung aus und nutzt sie z.B. für politische Forderungen.
Hier kann man seine Erfahrungen melden: https://ibis-ev.de/angebote/gegen-diskriminierung-und-rechtsextremismus/
IBIS ist ein Verein für Forschung, Dokumentation, Bildung und Beratung. Der Verein setzt sich für das friedliche Zusammenleben von Menschen jeder Herkunft ein. Sein Ziel ist ein demokratisches Miteinander, Solidarität und soziale Gerechtigkeit.
IBIS bietet ebenfalls Deutschkurse und Lernhilfen an. IBIS e.V. leistet auch eine Unterstützung für Menschen im und nach dem Asylverfahren und berät und begleitet sie. Auf seiner Webseite erfährt man alles über den Verein und seine Angebote.
https://ibis-ev.de/tag/antidiskriminierungsstelle/

Hanna Wiesmann (10d)

 
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Courage-Fundstück des Monats

September 2020

Fundstück I

Es sind ja bekanntlich immer die anderen die Bösen. So ist man selber natürlich kein*e Rassist*in! Wer das mal überprüfen will, um zu schauen ob man wirklich von dem uns allen umgebenen und durchdringenden Rassismus frei ist, der mache bitte den Test des Harvard Instituts:

https://implicit.harvard.edu/implicit/selectatouchtest.html

Das Fundstück des Monats stammt von Oscar (Q3). Seine Empfehlung: “Der Test ist sehr interessant! Am besten am Handy machen, die Seite ist extra dafür ausgelegt.”

Fundstück II

Im Rahmen der 5. PK, die wir alle im letzten Schuljahr vorbereiten und vortragen müssen, haben wir (Lauren und Zeinab) uns dafür entschieden, dass wir das Thema Rassismus behandeln wollen. Als wir auf der Suche nach einer geeigneten Frage und historischen Ereignissen, an denen wir uns orientieren können, gesucht haben, sind wir auf dieses Video gestoßen. Wie im Titel beschrieben, geht es darin um den Ursprung des Rassismus. Damit ist auch gemeint, wie Rassismus legitimiert wurde (und heutzutage von manchen Menschen traurigerweise noch immer wird…). Wir waren schockiert. Wir waren verdutzt. Und das in zweierlei Hinsicht. Einerseits, weil die Legitimation schwachsinnig ist. Andererseits, weil wir davon noch nie gehört hatten. Klar, wir wussten, dass Rassismus existiert und das komplett grundlos. Jedoch war uns nicht bewusst, wie naiv die Menschen doch tatsächlich waren, vermeintlich wissenschaftlich Bewiesenes einfach hinzunehmen. Die Betonung liegt dabei auf vermeintlich wissenschaftlich. Aber um das zu verstehen, solltet ihr euch einfach das überaus informative Video ansehen.

https://www.bpb.de/mediathek/178985/die-entstehung-des-rassismus

 
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Courage-Fundstück des Monats

August 2020

Wir, die Courage-AG , wollen euch hier die Empowerment-Strategie vorstellen. Empowerment „beschreibt mutmachende Prozesse der Selbstbemächtigung, in denen Menschen in Situationen des Mangels, der Benachteiligung oder der gesellschaftlichen Ausgrenzung beginnen, ihre Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen, in denen sie sich ihrer Fähigkeiten bewusst werden, eigene Kräfte entwickeln und ihre individuellen und kollektiven Ressourcen zu einer selbstbestimmten Lebensführung nutzen lernen.” ( HERRIGER, Norbert: Empowerment – Grundlagentexte )

Als kleine Umsetzung dieses Konzeptes haben wir einige Unternehmen rausgesucht, welche von people of color geleitet werden.
Diese Unternehmen befinden sich in Berlin.

Viel Spaß beim Stöbern ;)
Stella und Lara, 10d

www.horticure.com
www.restaurantbaraka.eatbu.com
www.afrikahaus-Berlin.com
www.Rosacaleta.com
www.spark.adobe.com
www.atayaCaffe.com

Instagram:

@bananasandbreads

@pamplemousselingerie

@didipaberlin

 
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Courage-Fundstück des Monats

Juni 2020

Wir, die Courage-AG , wollen euch hier die Empowerment-Strategie vorstellen. Empowerment „beschreibt mutmachende Prozesse der Selbstbemächtigung, in denen Menschen in Situationen des Mangels, der Benachteiligung oder der gesellschaftlichen Ausgrenzung beginnen, ihre Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen, in denen sie sich ihrer Fähigkeiten bewusst werden, eigene Kräfte entwickeln und ihre individuellen und kollektiven Ressourcen zu einer selbstbestimmten Lebensführung nutzen lernen.” ( HERRIGER, Norbert: Empowerment – Grundlagentexte )

Als kleine Umsetzung dieses Konzeptes haben wir einige Unternehmen rausgesucht, welche von people of color geleitet werden.
Diese Unternehmen befinden sich in Berlin.

Viel Spaß beim Stöbern ;)
Stella und Lara, 10d

www.horticure.com
www.restaurantbaraka.eatbu.com
www.afrikahaus-Berlin.com
www.Rosacaleta.com
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Courage-Fundstück des Monats

Mai 2020

Liebe Schulgemeinschaft,

mit dieser Nachricht starten wir eine Aktion „Courage-Fundstück“. Damit präsentieren wir euch hier monatlich eine digitale Aktion, einen Blog oder auch interessante Homepages, die dem Kampf gegen gesellschaftliche Benachteiligung zu tun haben.

Als Starter haben wir für den Mai gleich zwei Sachen.

1. Durch die Amadeu-Antonio-Stiftung wird am 15. Mai (und darüber hinaus) ein digitaler Aktionstag gegen Verschwörungsmythen und Antisemitismus. Schaut rein, dort erwarten euch Webinare, Online-Diskussionen etc.:

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/digitaler-aktionstag-gegen-verschwoerungsmythen-und-antisemitismus-am-15-mai-56891/

2. Jorina Kunath (8e) empfiehlt den Youtube-Channel „datteltäter“. Die ,,datteltäter” sind eine Gruppe muslimischer offener junger Menschen, die gemeinsam einen Youtube-Channel führen. Sie produzieren unterhaltsamen, oft selbstironischen Content und berichten über muslimische Bräuche und darüber, mit welchen Klischees man konfrontiert wird, wenn man/frau sich in der Öffentlichkeit wie z.B. durch einem Kopftuch als Muslim/Muslima zu erkennen gibt. Ein Channel, der mit viel Humor und Wissen Menschen zusammenbringt und Barrieren (im Kopf) abbaut:

https://www.youtube.com/channel/UCF_oOFgq8qwi7HRGTJSsZ-g