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Rezensionen

...des Stücks TIMIDRIA

Die Aufführungen sind vorbei, die Kassen gefüllt und die Gemüter erleichtert. Wer leider nicht kommen konnte kann sich hier zwei verschiedene Rezensionen (verfasst von Schülern anderer Schulen) der Aufführung am 10.03.2010 an der Luise-Henriette-Oberschule ansehen (an denen sich die Geister schneiden).

Externer Link: spielart-berlin.de

Timidria

Der Kurs Darstellendes Spiel 2. Semester spielt!

“Die Sklaverei ist abgeschafft” – diesen Satz hält wohl fast jeder in unseren Regionen für zutreffend. Doch ist es nicht vielmehr eine Wunschvorstellung, die wir in unseren Köpfen tragen, aber nie wirklich hinterfragen?

Als wir begonnen haben Vorschläge für ein anstehendes Theaterprojekt zu sammeln, hat uns eine Information, die dann Anlass für unser Projekt wurde, alle sehr schockiert.
Die Sklaverei im Staat Niger ist erst seit dem Jahr 2005 offiziell abgeschafft, inoffiziell existiert Sklaverei hier allerdings trotzdem weiterhin, ohne das strikt dagegen vorgegangen wird.
Für uns wurde klar, dass Sklaverei eben noch nicht Teil der Geschichte ist, sondern ein schrecklicher, trauriger und zugleich empörender Teil unserer Gegenwart.

Kinderarbeit in vielen Ländern der sogenannten dritten Welt, weltweit Frauen- und Kinderhandel und auch Zwangsprostitution in westlichen Ländern zeigen auf einen großen blinden Fleck in unserer heutigen Gesellschaft. Wir finden, dass dieser blinde Fleck fokussiert werden muss und haben uns deshalb dazu entschlossen uns in unserem Stück mit Fragen zu beschäftigen, wie: Wie fühlt es sich an, noch nicht einmal über seinen eigenen Körper verfügen zu dürfen? Seine Eltern, seine Kinder nicht behalten zu dürfen? Wie hält man das aus? Welche Beziehungen sind denn noch möglich unter Sklaven? Was geschieht, wenn man ein kleines Stückchen Freiheit erlebt? Wie ist man überhaupt frei? Etwa alsSklavenhalter, Herrscher, Mächtiger?

Die Auseinandersetzung mit diesen komplexen Fragen ist uns anfangs nicht leicht gefallen, denn es war schwierig sich in eine für uns doch so ferne Welt zu begeben. Durch viele Improvisationsübungen haben wir es allerdings Stück für Stück geschafft dieser fremden Welt näher zu kommen.

TIMIDRIA – dies ist der Name unserer ersten gemeinsamen Theaterproduktion, benannt nach einer Organisation in Niger, die für Freiheit der Skalven kämpft.

Aufführungen in der Aula der GOS am:

  • Mittwoch, den 17. Februar
  • Donnerstag, den 18. Februar
  • Freitag, den 19. Februar und
  • Samstag, den 20. Februar
    jeweils um 20.00 Uhr.

Unkostenbeitrag Erwachsene 5 €, Schüler 2,50 €
Kartenreservierung unter goetheater@googlemail.com oder 030 8441 6730