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Besuch des Unfallgutachters

Physikunterricht der Klasse 10c

Am Mittwoch, den 14. Juni 2017 hatten wir in der Doppelstunde Physik Besuch von einem Unfallgutachter, der uns zuerst etwas über seine Arbeit erzählte. Er untersucht Verkehrsunfälle an Hand der Spurensicherung und rekonstruiert aus physikalischen Gesetzen den Vorgang, um den Schuldigen zu ermitteln. Anschließend besprach er mit uns nochmal die wichtigsten physikalischen Formeln über Bewegungen und Kräfte. Daraufhin teilte sich unsere Klasse in vier Gruppen auf. Jede Gruppe konnte selbst einen eigenständigen Fall lösen.

Hier ist einer dieser vier Fälle: Wurde die Geschwindigkeitsbegrenzung eingehalten?

Es war ein Unfall zwischen einem PKW und einem Fahrrad. Der Fahrradfahrer kam aus einer Einfahrt und fuhr auf die Straße. Dabei wurde er von einem PKW erfasst. Der Autofahrer hatte durch ein vor der Einfahrt parkendes Auto schlechte Sicht und meinte, dass er den Fahrradfahrer dadurch zu spät gesehen hat und nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Der PKW-Fahrer wurde deshalb auf fahrlässige Körperverletzung angeklagt und wir sollten prüfen, ob der Autofahrer schuldig ist.
Dazu mussten wir rechnerisch prüfen, ob er sich an die vorgegebene Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten hatte. Denn wäre er zu schnell gefahren, wäre er schuldig, da er andernfalls den Unfall vielleicht noch hätte verhindern können. Wir hatten den Bremsweg und die Bremsverzögerung gegeben und konnten so die Geschwindigkeit berechnen.

Freispruch für den Autofahrer

Wir kamen zu dem Ergebnis, dass er die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h nicht überschritten hatte. Das bedeutete, dass der PKW-Fahrer unschuldig war. Anschließend präsentierten wir der Klasse unser Ergebnis und der Unfallgutachter teilte uns mit, dass der PKW-Fahrer tatsächlich auch freigesprochen wurde.
Alle vier Fälle waren sehr interessant, insbesondre da es sich echte Unfälle handelte. Der Besuch war sehr informativ und hat viel Spaß gemacht. Schön war auch, dass wir selbst rechnen konnten und zusätzlich noch viel über seinen interessanten Beruf erfahren haben.

Vanessa Mattick, 10c, 2017

 
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Physik Wahlpflicht Exkursion

Besuch beim Institut für Strömungstechnik und Technische Akustik von der TU Berlin am 13.1.2017

Nach der Besichtigung des großen Windkanals durften wir selbst noch Versuche zur Strömungslehre unter Verwendung eines kleinen Windkanals durchführen. Dieser kleine Windkanal dient hauptsächlich Studenten für Forschungszwecke. Er ist kein geschlossener Windkanal, das heißt die Luft wird nicht wieder zum Motor zurückgeführt. Wir stellten den Kanal mit Hilfe einer von Studenten entwickelten Software an und setzten dann hinten an die Öffnung verschiedene Automodelle. Zwischen dem Ende des Kanals und dem Automodell spannten wir einen Draht, der an den Strom angeschlossen war. Mit einer Spritze haben wir Öl auf den Draht getropft. Anschließend haben wir mit Hilfe eines Auslösers den Strom für kurze Zeit angestellt. Daraufhin verdampfte das Öl. Das verdampfte Öl wurde von dem strömenden Wind mitgenommen und machte so den Wind sichtbar, der über das Auto zog. So konnte man sehen, wie der Wind an dem Auto vorbei zieht. Indem wir eine künstliche Gegenwindsituation bei verschiedenen Modellen erzeugten, konnten wir den Windwiderstand der unterschiedlichen Autos miteinander vergleichen. Es war sehr interessant und hat uns allen viel Spaß gemacht.

Vanessa Mattick, Klasse 10c

 

BESSY II

Exkursion zum Helmholtz-Zentrum Berlin

Am 20.11.2015 hat der von Frau Langer geleitete Physik-Grundkurs des dritten Semesters das Versuchszentrum BESSY II in Adlershof besucht. BESSY II ist ein wissenschaftliches Großgerät des Helmholtz-Zentrums Berlin, das für Forschungsarbeiten zur Struktur und Funktion der Materie betrieben wird. Zunächst stellte uns eine junge Studentin mithilfe einer PowerPoint Präsentation die Funktion der Photonenquelle vor. Anschließend führte sie uns zu dem gigantischen Speicherring, den wir aufgrund von Wartungsarbeiten aus nächster Nähe betrachten durften.
In BESSY II forschen Wissenschaftler aus der ganzen Welt mit einem sogenannten Synchrotronstrahl. Dieser entsteht, wenn man Elektronen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und diese im Kreis führt. Bei jeder Bahnveränderung eines Elektrons zum Kreismittelpunkt strahlt dieses tangential einen Synchrotronstrahl ab. Das Licht des Synchrotronstrahls ist zum Teil millionenmal heller als die Sonne und weißt unter anderem in seinem Spektralbereich einen Röntgenstrahl auf.
Die Wissenschaftler nutzen die Anlage beispielsweise für Forschungsarbeiten in den Fachbereichen der Materialwissenschaften, Molekularbiologie oder der Biophysik.
Insgesamt hat uns die Exkursion viele neue Erkenntnisse gebracht und wir haben ein anschauliches Beispiel für das aktuelle Unterrichtsthema kennen gelernt.

Nicolai Heinzmann