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Schüleraustausch Fayetteville

Wie aus Goethe eine Bulldogge wurde

Schulaustauschprogramm mit der Fayetteville-High-School, Fayetteville Arkansas
Es geschah im Schuljahr 1982/83. Eine Englischlehrerin bei Goethe hatte sich um ein Austauschjahr an einer amerikanischen Highschool beim Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz beworben und wurde nach Fayetteville / Arkansas geschickt. Für sie kam ein amerikanischer Lehrer, der bei uns ein Jahr lang den Englischunterricht der Kollegin gab. Während des Schuljahres wurde beschlossen, die Kollegin mit Schüler/innen zu besuchen. Hilfe dabei bot wiederum der pädagogische Austauschdienst mit seinem GAPP-Programm (=German American Partnership Program) an. Er bezuschusst die Reisekosten und bietet Lehrern und Schülern Hilfe und Informationen an.
Aus dem Besuch wurde unser erfolgreichstes Austauschprogramm. Wir zählen nicht mehr, wie oft schon Schülergruppen von uns die High-School in Arkansas besucht haben und wie oft schon Gruppen aus Fayetteville bei uns zu Gast waren.
Es geht immer um die gleichen Ziele: Das Dreiwochen-Programm im Herbst (eine Woche Herbstferien müssen dafür geopfert werden) wendet sich in erster Linie an Schüler und Schülerinnen der Leistungskurse Englisch, die noch keinen längeren Aufenthalt in einem englischsprachigen Land verbrachten. Der Schwerpunkt liegt in der Schul- und Familienerfahrung, wobei die Schüler/innen bei Gastfamilien von Schülern der Partnerschule wohnen und mindestens zwei Wochen lang täglich die Schule von 8 – 15 Uhr besuchen. Zwei bis drei Ausflüge, die vom Foreign Language Club der Highschool organisiert werden, führen zu den Sehenswürdigkeiten des Mittelwestens, nach Oklahoma in das Land der fünf zivilisierten Indianerstämme etwa, zu alten Forts und Kriegsschauplätzen des Bürgerkrieges oder in die beeindruckende Höhlenlandschaft entlang des Buffalo River. Ein so genanntes “Stopover-Programm” am Ende der Fahrt soll den Schülern die ganz andere Welt im Osten der USA, New York City, vermitteln. Hierbei geht es dann zu wie auf jeder anderen Kursfahrt: Unterkunft in einem Jugend-Hotel, Besichtigungen und Abendprogramm. Wichtig für uns bleibt aber der Kontakt zu den Schülern/innen und Lehrerinnen und Lehrern unserer Partnerschule. Aus den Begegnungen sind langjährige Freundschaften erwachsen, Studienschwerpunkte entstanden, ja sogar Hochzeiten und Wahl der Heimat in Arkansas.
Das Maskottchen der Fayetteville High-School ist eine lilafarbene Bulldogge. Sie ziert die Schule, T-Shirts und liefert die Slogans für die Fußballspiele der Schulmannschaft: Go, dogs, go!
Was Goethe wohl dazu sagen würde! Wahrscheinlich auch: “Go West, young man and woman!”

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